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Kleve: Studentenball in der Stadthalle

Kleve : Studentenball in der Stadthalle

Etwa 400 Gäste hat der Allgemeine Studierendenausschuss (ASta) der Hochschule Rhein-Waal auf den Weihnachtsball in die Stadthalle eingeladen. Viele Studenten kamen in ihrem feinsten Zwirn, zwei von ihnen führten durch den Abend.

So sieht man sie wohl nur selten im Klever Stadtbild: Studenten, herausgeputzt und im schicksten Abendkleid (respektive besten Anzug). Aber nicht ohne Grund, denn am Donnerstag gab es in der Stadthalle etwas zu feiern. Zum einen Weihnachten und zum anderen den Abschluss des Jahres. Eines Jahres das es für die Hochschule, inklusive offizieller Campus-Eröffnung, in sich hatte. Und wie feiert man so ein Jahr? Die Hochschulstudenten auf jeden Fall mit Stil — und einem Weihnachtsball.

Wer in die Klever Stadthalle wollte, brauchte erstens eine Eintrittskarte und zweitens eine Portion Geduld. Denn wenn 400 Gäste relativ gleichzeitig durch nur eine Tür am Sicherheitsdienst vorbei wollen, der darauf besteht, auch nochmal in jede Handtasche zu schauen, vergehen — zum Leidwesen der ein oder anderen Frisur — ein paar Minuten im kalten Nieselregen. Waren die Gäste erst einmal über den roten Teppich ins Innere gelangt, fanden sie eine Stadthalle vor, die sich derart weihnachtlich geschmückt wohl nur selten präsentiert. Deko, Licht, Musik — die Organisatoren hatten sich im Vorhinein sichtlich Mühe gegeben. Drei Monate Vorbereitung des Allgemeinen Studierendenausschusses (ASta) und im Speziellen des Kulturreferats sind in den Abend geflossen. Sponsoren wurden gesucht, ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte: Sänger, eine Harfenistin, Pianisten, ein Buffet, die Wahl des Ballkönigspaars und nicht zuletzt zwei hübsche Moderatorinnen, die durch den Abend führten.

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Die sind in ihrem "normalen" Leben auch Studentinnen der Hochschule Rhein-Waal. Kathrin Helmus (21) studiert im dritten Semester Alternativer Tourismus, Tina Hafner (21) im ersten Semester "Bio Science and Health". Programm vor 400 Leuten zu moderieren — da kann man schon mal ein wenig Lampenfieber haben. "Seit vier Wochen arbeiten wir intensiv an dem Abend", sagt Kathrin. Zwar hat es den Weihnachtsball in den vergangenen Jahren auch schon gegeben, so groß wie in diesem Jahr war er aber noch nie. "Die Gäste sollten einfach einen festlichen Abend haben", meint auch Tina. Dafür haben die beiden kräftig an ihren Reden gearbeitet und geprobt — schließlich sollte alles auch in Kombination mit Licht wie Musik stimmen.

Ihr Einsatz war ehrenamtlich, keineswegs aber umsonst: Denn vier Stunden Programm wollten gefüllt werden. So kamen unter anderem auch Präsidentin Prof. Dr. Marie-Louise Klotz und Bürgermeister Theo Brauer zu Wort. "Der Großteil der Besucher sind von der Hochschule, aber natürlich auch Sponsoren, ohne die wir nie den Eintrittspreis so niedrig hätten halten können", sagt Kathrin Helmus. Am späten Abend, nachdem alle Reden gehalten und das offizielle Programm zu Ende war, machten die Studenten endlich noch das, was sie mit am besten können: ausgelassen feiern.

(lukra)