Kreis Kleve: Studenten treffen Wirtschaft

Kreis Kleve : Studenten treffen Wirtschaft

Auf der Wasserburg Rindern treffen sich Studierende, Professoren und Vertreter der regionalen Wirtschaft zum Austausch. Unter dem Titel "Studierende treffen Wirtschaft" haben Campus Cleve und Studentenschaft eingeladen.

Der Austausch zwischen Kreis Klever Wirtschaft und Hochschule Rhein-Waal nimmt konkrete Züge an. Man will sich kennenlernen, will wissen, wer was von wem erwarten kann, wie man voneinander profitieren kann. Dazu treffen sich Studenten, Professoren und Vertreter der Wirtschaft in der Wasserburg Rindern. 64 Betriebe haben zugesagt, teils mit Messestand, am Mittwoch, 26. April, 18 Uhr in die Wasserburg zu kommen.

Die Initiative für den Abend "Studierende treffen Wirtschaft" kam von den Studenten der HRW, die den Abend vorbereiteten. Steffen Bucksteeg, Präsident des Studierendenparlaments und Fabian Dargel vom Allgemeinen Studentenausschuss stellten ihr Konzept vor: "Wir sind eine neue Hochschule, und die Unternehmen kennen die Anliegen der Studenten und deren Erwartungen an ein Praktikum teils noch nicht. Die Unternehmen sollen auch erfahren, was sich hinter den Studiengängen verbirgt", sagt Bucksteeg. Deshalb werden zum Auftakt des Abends sowohl Studenten als auch Professoren ihr Anliegen erklären und sich vorstellen.

Denn die Studentenschaft der HRW braucht die Wirtschaft. Für die diversen Praktika, die das Studium verlangt, für die Erfahrung fürs spätere Berufsleben und nicht zuletzt für die Bachelor- und Masterarbeiten, die in Zusammenarbeit mit den Unternehmen oder in Forschungsgruppen geschrieben werden. Letztlich ist das eine sogenannte "win-win"-Situation für beide Seiten. Fürs Grundpraktikum laufe der Student noch im Betrieb mit, im Praktikum gegen Ende des Bachelor-Studiums werde er von einem Professor der Hochschule und einem Mitarbeiter des Unternehmens betreut. Und mit der Bachelor- oder Master-Arbeit forsche der Student recht eigenständig, erklärt Hochschulpräsidentin Prof. Marie-Louise Klotz. Die ersten Bachelor-Arbeiten kommen ab dem folgenden Wintersemester, sagt sie.

"Uns ist an einem ausgeprägten Dialog mit der regionalen Wirtschaft gelegen", sagt Bucksteeg. Ein Dialog, der teils schon praktiziert wird. Entsprechend sind auch Unternehmen dabei, die bereits mit der Hochschule kooperieren und ihre Erfahrungen weitergeben können. "Wir haben gezielt Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern eingeladen", sagt Hans-Josef Kuypers. Das reiche von Ipsen über die Gocher Fahrzeugbau bis zu Spectro, aber auch Unternehmen wie das Wunderland Kalkar oder die Verbandssparkasse seien vertreten, sagt der Wirtschaftsförderer des Kreises Kleve, der als Geschäftsführer des Fördervereins Campus Cleve in die Wasserburg eingeladen hat. Campus Cleve unterstützt das Unterfangen gerne. Zumal sich der Verein genau dies – Wirtschaft und Studierende zusammenzufügen – auf die Fahnen geschrieben hat.

(RP)