Kleve: Kinderneujahrsfest im Hafen der Hoffnung gefeiert

Kleve: Kinderneujahrsfest im Hafen der Hoffnung gefeiert

Die meisten Kinder kamen zum Kinderneujahrsfest im Hafen der Hoffnung in verschiedenen Kostümen. In Russland ist das ein beliebtestes Fest. Die Eltern und Großeltern machen dadurch ihre Kinder und Enkelkinder mit dieser Tradition ihres Heimatlandes bekannt. Denn sie haben den Wunsch, dass auch das Interesse für die russische Sprache bei den Kleinen geweckt wird.

In der Mitte des Raumes stand ein geschmückter Tannenbaum. Julia Weber, die Vereinsvorsitzende, begrüßte die kleinen Gäste und deren Begleiter. Es ist schon etwas Besonderes, wenn die in Deutschland geborenen Kinder in russischer Sprache Fragen beantworteten. Die Moderatorin Ilzira Woronzow führte durch das Programm. Alle warteten auf das Väterchen Frost und auf das Schneemädchen.

Die Organisatorin Svetlana Brak, die eine Hexe spielte, hat sich mit ihrer Gruppe ein schönes Programm ausgedacht. Mir ihr zusammen wirkten aktiv mit: Ilzira Woronzow (Moderatorin), Denis Leonow (Väterchen Frost) und Viktoria Tarinski (Schneemädchen), die mit den Kindern tanzten und spielten. Der Höhepunkt waren wie immer die Gedichte und Lieder, die die Kinder dem Väterchen Frost und dem Schneemädchen vortrugen. Ein Junge stand etwas abseits, beobachtete den Ded Moros (Väterchen Frost) und sagte leise: "Der Ded Moros ist nicht echt. Ich kenne ihn." Na so was! Da müssen sich die Organisatoren im nächsten Jahr wohl besser um das Make up des Väterchen Frost kümmern. Zum Schluss erhielt jedes Kind von Ded Moros und Snegurotschka (Schneemädchen) Geschenke - bunte Tüten mit Pralinen, Nüssen und Mandarinen.

  • Hückelhoven : "Eisprinzessin trifft Väterchen Frost"

Dafür hat die stellvertretende Vorsitzende Tatjana Marterns gesorgt, die zusammen mit Kassiererin Maja Keller und anderen Helfern anschließend alles aufgeräumt hat.

Informationen auch im Internet unter: www.hafen-der-hoffnung.de

(RP)
Mehr von RP ONLINE