Kleve: Gocher CDU Senioren Union informiert sich im Karl-Leisner-Klinikum zur Gesundheitsversorgung

Kleve : Gocher CDU Senioren Union informiert sich im Karl-Leisner-Klinikum zur Gesundheitsversorgung

Großer Andrang im Wilhelm-Anton-Hospital: Mehr als 100 Mitglieder der Gocher CDU Senioren Union besuchten auf Einladung von Regionaldirektorin Gabriele Theissen das Krankenhaus. Bernd Ebbers, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums, informierte zu aktuellen Entwicklungen im Leistungsangebot des Klinikums und skizzierte darüber hinaus die wichtigsten Herausforderungen der Gesundheitsversorgung im Kreis Kleve. "Die Herausforderungen für die Sicherung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau werden immer größer", so Ebbers. "Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Hausaufgaben machen." So arbeitet das Klinikum zur Sicherung der vier Krankenhaus-Standorte seit Jahren an der Bildung von Zentren und Schwerpunkten. Im Klinikum wurden im Jahr 2016 fast 40.000 Patienten stationär und über 90.000 Patienten ambulant behandelt. "Wir haben uns durch rechtzeitige Weichenstellungen einen Gestaltungsspielraum für künftige Herausforderungen geschaffen", so Ebbers.

Auch die Verzahnung stationärer und ambulanter Versorgung müsse nachhaltig gestärkt werden. Eine Neuordnung der Versorgung sei wegen des sich verschärfenden Ärzte- und Fachkräftemangels vor allem im ländlichen Raum notwendig. "Wir haben mit der Gründung des MVZ Cleverlands einen wichtigen ersten Schritt gemacht", so Ebbers. "Dem werden weitere folgen." Um die Gesundheitsversorgung im Kreis Kleve auch im haus- und fachärztlichen Bereich langfristig zu sichern, müssten die Rahmenbedingungen etwa bei der Gründung von Medizinischer Versorgungszentren deutlich vereinfacht werden, fordert Ebbers. Wolfgang Pitz, Vorsitzender der Gocher CDU Senioren Union, zeigte sich beeindruckt vom Leistungsangebot des Klinikums. "Die nachhaltige Stärkung des Krankenhaus-Standortes Goch ist der Senioren Union ein wichtiges Anliegen", betonte Pitz. "Deshalb freut es uns zu sehen, dass die Verantwortlichen des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums mit so viel Weitblick agieren."

(RP)