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Zehn Spieler geben Fußball-Landesligist SGE Bedburg-Hau die Zusage

Fußball : Der Kader der SGE Bedburg-Hau nimmt Formen an

Zehn Spieler haben dem Landesligisten bereits die Zusage für die neue Saison gegeben. Trainer Sebastian Kaul und Teammanager Christian Klunder sind zuversichtlich, dass weiteres Stammpersonal bleibt.

In seiner derzeitigen Funktion beim Fußball-Landesligisten SGE Bedburg-Hau ist Christian Klunder schon länger zur Tatenlosigkeit verurteilt. Der spielende Co-Trainer war wie seine Kollegen im Team mittlerweile schon seit vier Monaten nicht mehr auf dem Platz, weil der Amateursport im Corona-Lockdown ist. Doch in dem Job, den der 38-Jährige ab der kommenden Spielzeit beim Fusionsklub ausüben wird, gibt es für ihn schon jetzt eine Menge zu tun. Klunder, der seine Laufbahn als Spieler nach dieser Saison beendet, wird ab Sommer Teammanager beim Landesligisten sein. Aktuell ist er mit Trainer Sebastian Kaul dabei, das kickende Personal für die neue Saison zusammenzustellen. Und das Duo kann erste Erfolge vorweisen. Zehn Akteure des aktuellen Kaders haben bereits zugesagt.

„Wir freuen uns darüber, dass wir schon jetzt die Gewissheit haben, mit einem größeren Teil der aktuellen Mannschaft weiter arbeiten zu können“, sagt Klunder. Die Torhüter Jason Olschewski und Jan-Jendrik Maas sowie die Feldspieler Fabian Berntsen, Robin Deckers, Falko Kersten, Marvin Kresimon, Martin Tekaat, Nico Rode, Frederic Wensing und Jannik Winkels werden auch in der Saison 2021/2022 für die SGE auflaufen. Lukas Erhardt möchte ebenfalls beim aktuellen Tabellenachten der Landesliga bleiben. Er wird in Kürze allerdings sein Masterstudium beenden und kann noch nicht absehen, wohin es ihn anschließend beruflich verschlägt.

Auch Trainer Sebastian Kaul ist mit dem Stand der Dinge bei den Planungen zufrieden. „Wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen. Die bisherigen Gespräche mit den Spielern sind so gelaufen, wie ich das erwartet habe. Ich gehe davon aus, dass dies auch bei den weiteren Verhandlungen, die Christian Klunder und ich noch führen werden, der Fall sein wird. Ich bin optimistisch, dass wir unser Stammpersonal halten werden“, sagt der Coach, der seinen Vertrag bei der SGE bereits vor einigen Wochen verlängert hat.

Der Landesligist hofft, dass der Kader für die kommende Saison schon bald steht. Er schaut sich dabei auch nach Verstärkungen aus anderen Vereinen um. „Es gab bereits erste Kontakte mit möglichen Neuzugängen. Doch spruchreif ist noch nichts“, sagt Kaul. Zumal die Verhandlungen mit dem aktuellen Personal und eventuellen Verstärkungen in Zeiten des Lockdowns, so der Trainer, nicht so einfach seien. Zum einen, weil eben noch nicht sicher ist, in welcher Liga die SGE in der kommenden Saison spielt, da sie derzeit nur drei Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz hat. Zum anderen, weil es nicht möglich ist, sich persönlich zu treffen. „Und ich halte nichts davon, mit Spielern nur telefonisch über mögliche Zusagen für die kommende Saison zu sprechen. Wir organisieren deshalb immer Videomeetings“, sagt Kaul.

Noch nicht entschieden ist auch, wer in der kommenden Saison den Job von Christian Klunder als Co-Trainer übernehmen wird. „Es gibt ein paar Modelle, über die wir uns jetzt Gedanken machen. Es muss dabei nicht zwangsläufig der Fall sein, dass wir wieder einen spielenden Co-Trainer haben werden“, so Kaul.

Sicher ist aber, dass auch einige Nachwuchsakteure des Klubs in der neuen Saison die Chance erhalten sollen, den Sprung in den Landesliga-Kader zu schaffen. Die A-Jugendlichen Torsten Hünnekes, Niklas Puff und Pascal Puff werden im Sommer die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft bestreiten. Zudem rücken Veslin Kolev, Leon van Bentum und Henrik Thiissen zu den Senioren auf. Sie sollen zunächst Erfahrungen in der zweiten Mannschaft sammeln, die aktuell Tabellenzweiter in der Gruppe eins der Kreisliga B ist. „Wenn sich Möglichkeiten ergeben und die Saison fortgesetzt werden sollte, werden wir nach Absprache mit den Trainern der zweiten Mannschaft schon in dieser Saison jüngeren Spielern mit Entwicklungspotenzial bei uns Einsatzzeiten geben“, sagt Christian Klunder.