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Tischtennis: WRW steht schon unter Druck

Tischtennis : WRW steht schon unter Druck

2. Tischtennis-Bundesliga: Klever Damen-Quartett reist am Sonntag zum TuS Bad Driburg. Mit geschlossener Mannschaftsleistung soll gepunktet werden.

TuS Bad Driburg - TTVg. WRW Kleve (So., 14 Uhr): In der 2. Tischtennis- Bundesliga kann die erste Damenmannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve nicht durchatmen. Nach den beiden Niederlagen aus den ersten Spieltagen stehen die Kleverinnen beim Auswärtsspiel gegen die TuS Bad Driburg unter Druck. Alles andere als zwei Punkte wäre für die WRW-Vier enttäuschend und der Auftakt misslungen.

Doch die Aufgabe gegen Bad Driburg ist keineswegs einfach, denn die Mannschaft ist stark besetzt und mit 3:1- Punkten gut in die Saison gestartet. Hinzu kommt, dass die Gastgeberinnen vor Saisonbeginn mit Katalin Jedtke eine starke Neuverpflichtung präsentieren konnten, wobei niemand den Verein verließ. "Gegen Bad Driburg sind wir nur Außenseiter, die haben eine starke Mannschaft zusammen. Insbesondere im unteren Paarkreuz mit Kristina Kont haben sie eine Spielerin, die fast nicht zu schlagen ist", sagt Vereinsvorsitzende und Trainerin Sabine Bötcher.

Krankheit überwunden

Auf Seiten von WRW scheinen alle Spielerinnen wieder fit zu sein. Insbesondere WRW Kleves Spitzenspielerin Ilka Böhning hat ihre Krankheit überwunden und ist wieder fit. Diese Personalie ist sehr wichtig, da sie zum einen an der Seite von Jessica Wirdemann im Doppel als auch im Einzel immer für Siege gut sein wird. Wichtig wird auch sein, dass das andere WRW-Doppel erfolgreich sein wird. Carla Nouwen/Liza-Marie Siegmund spielten in beiden bisherigen Paarungen gut mit und waren nahe an einem Erfolg. Dennoch fehlte immer das letzte Quäntchen zum Sieg, was sich am besten schon am Sonntag ändern wird.

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"Wir harmonieren eigentlich ganz gut zusammen. Gerade auch weil wir als Rechts- bzw. Linkshänderin spielen können, haben wir gewisse Vorteile zusammen", erzählt Liza-Marie Siegmund über ihr Doppel mit Carla Nouwen. Jetzt müssen die beiden Kleverinnen nur noch einen Sieg einfahren, so dass beide eine gewisse Portion Selbstbewusstsein bekommen. Dieses Selbstbewusstsein strahlt Carla Nouwen momentan im Einzel aus. Sie spielt auf einem sehr hohen Niveau und zeigt sich stark verbessert in dieser Saison.

Diesen Trend sollte sie auch gegen die Abwehrspielerin Katalin Jedtke und gegen Elena Waggermeyer fortsetzen, damit die Mannschaft Punkte entführen kann. Aber gerade im oberen Paarkreuz sind die Gastgeberinnen zu knacken, so dass auch Ilka Böhning gefordert ist. In der letzten Saison haben beide WRW-Spielerinnen gegen Jedtke und Waggermeyer eine ausgeglichene Bilanz gespielt. Im unteren Paarkreuz werden Jessica Wirdemann und Liza-Maie Siegmund wohl auf die Rumänin Kristina Kont und Katja Firat oder Jennifer Schmidt treffen. Dabei wird es darauf ankommen, dass vor allem Jessica Wirdemann wieder zur alten Form finden kann.

Die Studentin, die in den letzten Jahren kaum Spiele verlor, kommt in dieser Saison noch nicht richtig in Schwung. In der Rückrunde verlor sie ganze drei Begegnungen, diesen Wert hat die Abwehrspielerin nun schon nach zwei Spielen erreicht. Auf ein Erfolgserlebnis hofft auch die Nummer vier im Team Liza-Marie Siegmund. Die 22-jährige Kleverin war beim letzten Spiel gegen die SG Marßel Bremen knapp davor, gegen Zhan dieses Erfolgserlebnis zu holen, doch am Ende verlor sie im Entscheidungssatz. Schließlich wird die Partie von Kleinigkeiten abhängen. "Wir müssen hochkonzentriert sein und um jeden Punkt kämpfen. Wir haben eine Chance in Bad Driburg, dazu muss bei uns aber alles passen. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft das Potential hat und punkten wird", blickt Sabine Bötcher optimistisch auf das zweite Auswärtsspiel der Saison in Bad Driburg.

(RP/rl)