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Tischtennis: WRW sorgt für Paukenschlag

Tischtennis : WRW sorgt für Paukenschlag

2. Tischtennis-Bundesliga: Dank einer überragenden Spitzenspielerin Jie Schöpp gelang mit 6:4 ein Klever Überraschungssieg beim TTV Hövelhof.

In der 2. Tischtennis-Bundesliga setzt Weiß-Rot-Weiß Kleve ein erstes Ausrufezeichen mit einem 6:4-Auswärtserfolg beim TTV Hövelhof. "Wir sind super glücklich und haben die kleine Überraschung perfekt gemacht mit dem Sieg", sagt Ilka Böhning kurz nach dem Erfolg gestern Nachmittag. Durch den Erfolg können die Verantwortlichen von WRW Kleve nun etwas durchatmen. Das Team rangiert mit dem zweiten Sieg im vierten Spiel im gesicherten Mittelfeld der Liga und hat die kleine Negativserie gestoppt.

Die WRW-Damen reisten in Bestbesetzung nach Hövelhof und boten Spitzenspielerin Jie Schöpp auf. Zu Beginn der Partie waren die Doppel ausgeglichen. WRW Kleve bot dabei mit Jie Schöpp/Ilka Böhning und Yuko Imamura/Ildiko Imamura die eingespielten Paarungen auf. Dabei überraschte die Niederlage von Schöpp/Böhning, die gegen Aimei Wang/Elena Waggermeyer nicht in ihr Spiel fanden und in vier Sätzen unterlegen waren. Besser machten es Yuko und Ildiko Imamura am Nebentisch.

Das WRW-Duo lag schon mit 1:2-Sätzen in Rückstand und bewies anschließend Siegeswillen. Im Entscheidungssatz setzten sich die Kleverinnen durch und schafften den wichtigen 1:1-Ausgleich. In den Einzeln zeigten sich Jie Schöpp und Ilka Böhning von ihrer Niederlage im Doppel unbeeindruckt. Ilka Böhning agierte gegen die Spitzenspielerin der Gastgeberinnen Aimei Wang konzentriert und sehr sicher. In drei Sätzen hatte Böhning schließlich den Sieg perfekt gemacht und war nach ihrem Erfolg dementsprechend glücklich.

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Am Nebentisch musste WRW-Spitzenspielerin Jie Schöpp gegen Elena Waggermeyer ran. Die Deutsch-Chinesin hatte kaum Mühen und gewann souverän in drei Sätzen. Die Führung blieb aber nicht lange bestehen für Weiß-Rot-Weiß Kleve. Das untere Paarkreuz mit Yuko Imamura und Ildiko Imamura musste Niederlagen hinnehmen und Hövelhof konnte zum 3:3 ausgleichen. Nach der Pause wurde es richtig spannend. Jie Schöpp war zunächst in gewohnter Manier aktiv.

Die WRW-Spielerin hatte keine Mühen und gewann in vier Sätzen ihr sechstes Einzel der Saison. Ilka Böhning dagegen musste über die volle Distanz gehen. Anfangs schien es, dass Böhning durch eine 2:0-Satzführung auf der Siegerstraße war. Ihre Gegnerin Elena Waggermeyer ließ aber nicht locker und kämpfte sich in die Partie zurück. Am Ende musste Böhning eine Fünf-Satz-Niederlage hinnehmen. Das Spiel schien damit in Richtung eines Remis zu laufen.

Yuko Imamura und Ildiko Imamura bewiesen aber in ihren beiden Einzeln, dass sie mehr wollten. Yuko Imamura bewies im Spiel gegen Elena Shapovalova, dass sie zurecht zu den großen Nachwuchshoffnungen im deutschen Tischtennis zählt. Die Rechtshänderin setzte sich in fünf Sätzen durch und bot damit ihrer Mutter am Nebentisch die Chance auf den Sieg für die Mannschaft.

Dabei schien es zunächst nichts zu werden, denn Ildiko Imamura lag schon mit1:2-Sätzen und 4:8 in Rückstand. Imamura bewies aber Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Im Entscheidungssatz folgte dann ein viel umjubelter 11:6 Erfolg.

(RP)