Tischtennis: WRW ohne Nouwen zweimal aktiv

Tischtennis : WRW ohne Nouwen zweimal aktiv

2. Tischtennis-Bundesliga: Die Klever Damen treten heute beim Kaldenkirchener TS an und spielen morgen bei der SG Marßel Bremen.

Ein straffes Programm steht für die Zweitligadamen von WRW Kleve vor der Türe. Während die WRW Vier am heutigen Samstag zum Kaltenkirchener TS reist, werden die Kleverinnen am Sonntag bei der SG Marßel Bremen empfangen. An die Begegnungen im hohen Norden haben die Damen gute Erinnerungen: "In der aktuellen Saison konnten wir bereits in Tostedt und Poppenbüttel überzeugen", blickt Sabine Bötcher zwei Monate zurück.

"Auch beim Kaltenkirchener TS haben wir bisher immer gut ausgesehen." Allerdings steht die heutige Begegnung unter einem anderen Stern. Die Niederländerin Carla Nouwen muss am Wochenende zu Hause bleiben und krankheitsbedingt das Bett hüten. "Daher spielen wir an den Positionen drei und vier mit Liza-Marie Siegmund und Suzanne Dieker", so Bötcher.

Trotz des Fehlens von Nouwen, oder vielleicht gerade deswegen, zeigen sich die WRW-Damen aber kämpferisch: "In Kaltenkirchen spielen wir auf Sieg", gibt Ilka Böhning die Richtung vor. Böhning, die in der spielfreien Zeit ihren42. Geburtstag feierte, hat dabei besonders für ihre Doppelpartnerin Lob über: "Jessica Wirdemann spielt derzeit sehr gut.

Nun muss sie sich im oberen Paarkreuz beweisen. Auch hier ist sie sicherlich nicht chancenlos." Liza-Marie Siegmund und Suzanne Dieker weisen dazu starke Bilanzen in der Regionalliga auf, Dieker ist dabei in ihren bisherigen Zweitligaeinsätzen sogar noch ohne Niederlage. "Wenn wir heute zwei Punkte holen, dann können wir die Reise nach Bremen beruhigt antreten", so Böhning. Die Chancen stehen dabei nicht schlecht, mit zwei Niederlagen zieren die Gastgeberinnen das Tabellenende.

Wenn die WRW-Damen heute Abend Bremen erreichen, werden sie sich auf einen Gegner einstellen, der deutlich stärker einzuschätzen ist als der Kaltenkirchener TS. Schon beim Blick auf die Aufstellungen wird klar: Die SG Marßel Bremen hat namhafte Spielerinnen in ihren Reihen. Spitzenspielerinnen Lin Sievers und Ying-Ni Zhan gehören zu den stärkeren Spielerinnen im oberen Paarkreuz. Hinzu kommt an Position drei die ehemalige Jugendnationalspielerin Katharina Michaijlova, die vor Ina Kardauskaite aufschlägt. "Zwar weisen die Bremer eine Bilanz von 1:3 Spielen auf, doch wissen wir um die Stärken der SG", hat Bötcher Respekt vor dem zweiten Gegner. "Diese Partie wird für und deutlich schwerer werden. Ein Unentschieden wäre schon ein Gewinn."

(RP)