Wirdemann Nr. 13 in Deutschland

Beim Bundesranglistenfinale Top 16 in Seligenstadt war für Jessica Wirdemann von Weiß-Rot-Weiß Kleve eine gelungene Premiere. Die WRW-Spielerin hatte vor dem Turnier schon nur Außenseiterchancen und hatte sich als ehrgeiziges Ziel die Top 10 ausgerechnet. Am Ende wurde es der 13. Platz, der aber die direkte Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften verwehrt. "Jessica hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt und eine nicht so glückliche Auslosung gehabt, denn sie musste gegen zwei Spielerinnen ran, die besonders gut gegen Abwehr spielen", sagt Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher. Wirdemann spielte zunächst am Samstag in einer Gruppenphase gegen die Bundesligaspielerinnen Jessica Göbel und Nadine Bollmeier. Dabei agierte Wirdemann im ersten Einzel gegen Jessica Göbel zunächst sehr gut und wehrte viele Angriffsschläge von Göbel ab. Somit stand es schnell 1:1 in den Sätzen, so dass Wirdemann an eine Überraschung glauben konnte. Doch Göbel riss das Spiel wieder an sich und die WRW-Spielerin musste in den folgenden Sätzen sich geschlagen geben. Im zweiten Spiel des Turniers musste die aktuelle Nummer drei im Team von WRW Kleve gegen die spätere Drittplatzierte Nadine Bollmeier spielen. In dem Duell agierte Wirdemann teilweise auf Augenhöhe und musste sich in zwei Sätzen erst in der Verlängerung geschlagen geben. Am Ende stand aber eine deutliche 0:4- Niederlage zu Buche. Das letzte Gruppenspiel gegen Anna Krieghoff verhinderte letztendlich eine bessere Platzierung für Wirdemann. Dabei hatte die Rechtshänderin bereits eine 3:2-Satzführung erspielt und hatte sogar Matchbälle das Spiel mit 4:2 zu entscheiden. Doch am Ende musste sie sich im Entscheidungssatz mit 6:11 geschlagen geben und schloss die Gruppe als Vierte und damit Letzte ab. In der Zwischenrunde lief es nicht besser, denn auch gegen Anja Schuh, Svenja Obst und Ivonne Kaiser stand die Kleverin auf verlorenen Posten. Damit hatte die Studentin der Universität Mainz alle Spiele verloren, wobei vor allem gegen Anja Schuh ein Sieg machbar gewesen wäre.

Diese Siege sollten erst am Sonntag folgen als es in die Platzierungsspiele ging. Dort revanchierte sich Jessica Wirdemann für die vorherige Niederlage gegen Ivonne Kaiser mit einem 4:1-Erfolg. Anschließend ließ die 23-jährige WRW-Spielerin einen weiteren klaren Sieg über Chantal Mantz folgen, der ihr in der Gesamtabrechnung den 13. Platz sicherte.

(RP)