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Lokalsport: Von Kuczkowski: "Wir verschenken nichts"

Lokalsport : Von Kuczkowski: "Wir verschenken nichts"

Fußball-Landesliga: 1. FC Kleve - Borussia Bocholt; Viktoria Goch - Tönisberg (beide Spiele am Sonntag, 15 Uhr).

Der 1. FC Kleve kann die Landesliga-Saison recht entspannt ausklingen lassen. Der Tabellenzweite vom Bresserberg liegt drei Spieltage vor Saisonende neun Zähler hinter dem designierten Meister PSV Wesel-Lackhausen und kann bereits in aller Ruhe für die kommende Spielzeit planen. Die allerdings bedeutungslose Vizemeisterschaft soll nun angepeilt werden.

Beim sonntäglichen Gegner BV Borussia Bocholt, der um 15 Uhr in der Volksbank-Arena erwartet wird, sieht die Situation ganz anders aus. Den Gästen steht im Tabellenkeller das Wasser bis zum Hals. Drei Zähler trennen die Westfalen vom rettenden Ufer. Entsprechend motiviert dürften die Bocholter in der Klever Oberstadt auflaufen. "Wir verschenken nichts", betont FC-Trainer Thomas von Kuczkowski und verweist auf ein "überragendes Saisonergebnis" seiner jungen Mannschaft. "Zweiter wollen wir werden", sagt "Kucze" und erwartet eine "Top-Leistung in Top-Besetzung".

Der komplette Klever Kader steht dabei zur Verfügung. Sogar Kapitän Umut Akpinar wird nach langer Verletzungspause in die Stammelf zurückkehren. Im Hinspiel mussten sich die Rot-Blauen mit einem torlosen Remis begnügen. Das soll vor heimischer Kulisse anders aussehen: "Bei uns gibt es nichts zu holen. Wir haben großen Bock", so von Kuczkowski.

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Die Gocher Viktoria erwartet am Sonntag den Tabellendritten DJK/VfL Tönisberg (Anstoß 15 Uhr). Daran, den Gegner in den ausstehenden Partien noch zu überholen, glaubt Viktoria-"Co" Andreas Bergmann bei fünf Punkten Rückstand und einem Spiel mehr als der Konkurrent nicht mehr so recht: "Damit werden wir unser internes Saisonziel Platz 1-3 wohl verfehlen. Wir möchten aber nun zumindest Rang Vier nach hinten absichern", streben die Weberstädter einen versöhnlichen Saisonausklang an.

Letztlich laufen die Schwarz-Roten bereits die gesamte Rückrunde ihrer Form hinterher. Zu Beginn stimmten die Ergebnisse noch, spätestens die letzte Durststrecke mit vier Partien ohne Sieg sorgte allerdings für Ernüchterung, die auch das 3:1 gegen Wachtendonk/Wankum zuletzt aufgrund dürftiger eigener Leistung nicht wegwischen konnte. Die Gocher Verantwortlichen hoffen, dass die Pfingstpause den Akteuren gut getan hat und gegen Tönisberg noch mal neue Kräfte mobilisiert werden können.

Personell steht bis auf Paul Herbst (Kreuzbandriss) jedenfalls der komplette Kader zur Verfügung - auch Tim Janz. Nach näheren Untersuchungen der anhaltenden Leistenprobleme des Mittelfeldstrategen kann zumindest Teilentwarnung gegeben werden. Schlimmeres wurde nicht festgestellt, Janz hat das Training wieder aufgenommen. Gegen Tönisberg gilt es vor allem die mit 62 Treffern stärkste Offensive der Liga um Toptorjäger Tobias Gorgs (21 Treffer) in Schach zu halten.

(RP/rl)