Volleyball: Pleiten für SV Bedburg-Hau und VBC Goch.

Volleyball-Bezirksliga : SV Bedburg-Hau im Top-Spiel gegen Moerser SC chancenlos

Ohne Aussicht auf einen Punkt waren die Mannschaften vom VBC Goch und der SV Bedburg-Hau.

Volleyball: Bezirksliga-Damen: SV Bedburg-Hau - Moerser SC 1:3 (19:25, 15:25, 25:20, 18:25). Schnell kristallisierte sich im Topspiel zwischen dem Tabellendritten Bedburg-Hau und dem Bezirksliga-Vierten MSC heraus, dass das SVB-Team in der Annahme und im Angriff nicht den besten Tag erwischt hatte und dazu auch der Willen fehlte, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Selbstkritisch stellte Haus Spielertrainerin Petra Stockhorst nach dem enttäuschenden Auftritt fest: „Wir waren lethargisch. Unser Spiel war einfach nicht zwingend genug.“ Im Gegensatz dazu Moers. Gute Aufschläge, druckvolle Angriffe und große Beweglichkeit in der Abwehr kennzeichneten das Spiel. Entsprechend fielen Haus klare Rückstände etwa von 6:14 im ersten Satz und 4:12 in zweiten Satz aus. Erst in Durchgang drei hielt Stockhorsts Team mehr dagegen. Nach Nadine Golibrzuchs Punkt zum 17:17 sicherte sich Hau mit guten Aufschlägen und Netzszenen ein 25:20 zum 1:2. Aber dieses spielerische Hoch hielt nicht an. Bei 10:11 verfiel die SVB-Sechs wiederum in Lethargie. Über 14:10 und 19:13 zog der MSC zum 25:18 und 3:1-Sieg weg.

SVB: Stockhorst, Finkmann, Brendgen, Golibrzuch, Pohl, K. Bovet, Ebben, H. Bovet, Ziems, M. Bovet.

Rumelner TV - 1.VBC Goch 3:0 (25:18, 25:23, 27:25). Vor der Spielpause zum Jahreswechsel beeindruckte Aufsteiger Goch an gleicher Stelle noch mit einem 3:2-Sieg im Lokalderby gegen die SV  Bedburg-Hau. Gochs Duell gegen den Ligazweiten Rumeln war nicht von gleicher spielerischer Qualität. Einer der Gründe dafür war, dass das VBC-Team weiter auf Mittelblockerin Jenna Peters, die im gewonnenen Duell verzichten musste. In entscheidenden Szenen wie bei drei erfolgreichen Rumelner Blocks zum 19:16 in Satz zwei erst gegen Paula Hoffmann und dann zweimal gegen Außenangreiferin Finja Zeich fehlte dem VBC selbstbewusstes Durchsetzungsvermögen. Das nach den vorigen Niederlagen gegen Kempen und Mitaufsteiger Weeze II verunsicherte VBC-Team fand sich in Durchgang eins ab 10:14 schnell mit dem drohenden Satzverlust ab. In den nächsten Durchgängen mit der für Jacqueline Keurhorst im Zuspiel eingewechselten Laura van de Loo leistete der VBC mehr Widerstand. Doch in den Endphasen beider Sätze, vor allem als Paula Hoffmann und Michelle Joosten den VBC in Satz drei 25:24 in Führung gebracht hatten, fehlte Goch der letzte Kick und etwas Glück, um der glatten Niederlage gegen Rumeln zu entkommen.

VBC: Ebben, Keurhorst, Zeich, Rühl, Joosten, Hoffmann, Krauß, van de Loo.