Vöckel: "Verdammt zum Siegen"

Drei Mannschaften werden aus der Kreisliga A mindestens absteigen. Es könnten auch vier werden, aber Viktoria Goch II liegt mit nur drei Punkten Vorsprung ohnehin in Schlagdistanz der "festen" Abstiegsränge – der Vorsprung ist jüngst weiter geschmolzen.

Viktoria Goch II – DJK Labbeck/Uedemerbruch (So., 15 Uhr). Sonntag für Sonntag stirbt Gochs Reserve in Schönheit. "Wir spielen gut, stehen aber immer mit leeren Händen da. Jeden Sonntag sind wir verdammt, zu gewinnen", beschreibt Trainer Torsten Vöckel die Lage, an der sich auch gegen die DJK nichts ändern wird. Die ist nach der Heimpleite gegen Herongen sicher auf Wiedergutmachung aus, hat seit vergangenem Sonntag aber auch nichts mehr mit dem Aufstieg am Hut.

SV Donsbrüggen – Rheinwacht Erfgen (So., 15 Uhr). Mit Trainer Volker Segers, der sich selbst einwechselte, und Oldie Hansi Basten fuhr der SV Donsbrüggen personell zuletzt auf letzter Rille. "Hoffentlich wird das gegen Erfgen besser", sagt Segers, auch wenn er angesichts der Tabellenposition Sechs entspannt sein darf. Anders geht es den Gästen aus Erfgen, die trotz der Rückkehr des Erfolges noch weiter punkten müssen, um den Aufstieg fix zu machen.

Alemannia Pfalzdorf – Grün-Weiß Vernum (So., 15 Uhr). Bei der Alemannia liegt das Augenmerk weiterhin auf der Verstärkung der abstiegsbedrohten zweiten und dritten Mannschaft, weshalb Trainer Ingo Pauls gegen Vernum keine großen Erwartungen an sein Team hegt. Bodo Heitbrede, Trainer der Grün-Weißen, will unterdessen "weiter punkten, um die Meisterschaft perfekt zu machen".

(RP)
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