Viktoria ringt Tönisberg nieder

Erst kam der Kampf, dann die spielerischen Momente. Am Ende besiegt Goch Tönisberg klar mit 3:0 und festigt Rang zwei. Dennis Hommers zeichnet sich als zweifacher Torschütze aus.

Durch einen überzeugenden 3:0-Heimerfolg gegen DJK/VfL Tönisberg marschiert die Gocher Viktoria weiter im Gleichschritt mit dem PSV Wesel-Lackhausen vorne weg. Dabei gab es ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, bevor die Weberstädter sich ein verdientes 3:0 erspielten. "Wir haben uns zu Beginn etwas schwer getan. Aber wir haben geduldig auf unsere Chance gewartet und nach der Pause noch eine Schippe draufgelegt. So darf es weitergehen", strahlte Viktoria-Trainer Manfred Tebeck.

Die erste Spielhälfte hatte noch ganz im Zeichen des Kampfes gestanden. Beide Teams schenkten sich nichts und ließen kaum etwas zu. Lediglich mit einem unangenehmen Freistoß-Aufsetzer von Reale, der einen knappen halben Meter am Gocher Tor vorbeizischte, sorgten die Gäste für Gefahr (21.). Auch die Gastgeber rückten kaum bis zum gegnerischen Tor vor. Erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff boten sich zwei Gelegenheiten für Dennis Hommers, der zunächst die Oberkante der Latte traf und nach einem Eckball nur knapp am langen Eck vorbeizog (45.). Der große kämpferische Aufwand schien die Gäste aber mehr Substanz gekostet zu haben und das nutzten die Gocher. Nach langem Schlag von Devran Eroglu entwischte der stets lauernde Dennis Hommers einmal den Tönisberger Innenverteidigern und netzte völlig humorlos unters Tordach zur 1:0-Führung ein (52.). Der Ex-Gocher Lars Bergner im Tor war ohne jede Chance. Das Duell Hommers gegen Bergner gab es zehn Minuten später gleich noch mal, doch dieses Mal blieb der Schlussmann mit starker Rettungstat der Sieger (62.). Nach vorne konnten die Gäste keinerlei Akzente mehr setzen. Goch stand defensiv auch trotz des kurzfristigen Ausfalls von Sebastian van Brakel (berufliche Gründe) gewohnt sicher. Vielmehr folgte alsbald die Entscheidung zu Gunsten der Gocher. Dieses Mal sendete Rene Hartung einen langen Ball nach vorne. Die Fahne des Schiedsrichterassistenten blieb trotz deutlicher Abseitsstellung Konstantin Nagels unten. Dieser ließ sich nicht beeindrucken, trat an, versetzte Bergner und schloss trocken ins kurze Eck zum 2:0 ab (67.). Mit einem dann wieder regulären Kontertor machten die Gocher zwei Minuten später den Sack zu. Nagel steckte im richtigen Moment zu Pierre Wetzels durch, dessen Hereingabe verwertete der starke Dennis Hommers zum 3:0-Endstand (69.).

(RP)