Viktoria nicht zu stoppen

Gegner SV Budberg erwies sich nicht als die erwartet harte Nuss für die Gocher Viktoria. Durch ein souveränes 4:1 unterstreichen die Weberstädter eindrucksvoll ihre derzeitige Spitzenposition.

Die Gocher Viktoria marschiert weiter. Dem Erfolg beim Topteam des GSV Moers unter der Woche ließen die Schützlinge von Manfred Tebeck gestern ein ungefährdetes 4:1 gegen den Aufsteiger SV Budberg folgen. "Wir hätten schon zur Pause 4:0 oder 5:0 führen müssen. Unsere Chancen müssen wir noch besser nutzen. Aber letztlich sind wir nie in Bedrängnis gekommen und haben hoch verdient gewonnen", erklärte Viktoria-Coach Manfred Tebeck nach der Partie. Die Gocher starteten selbstbewusst in die Partie und kamen zu Chancen en masse. Immer wieder war die Schaltzentrale mit Tim Janz, Jörg Weber und Ali Gencalioglu Wegbereiter mit geschickten öffnenden Pässen. Doch ins Tor wollte der Ball zunächst nicht. Pierre Wetzels wurde noch geblockt (1.), Ali Gencalioglu setzte aus Kurzdistanz den nächsten Hochkaräter übers Tor (11.). Im Anschluss war es vor allem Goalgetter Dennis Hommers, der ungewohnte Ladehemmung zeigte. Gleich dreimal hätte er für die überfällige Führung sorgen müssen.

Fahrlässig

Die fahrlässige Verarbeitung der Torchancen wäre fast bestraft worden. Nach Schnitzer von Stefan Osman-Reinkens vereitelte aber Marcel Siepmann die erste Gäste-Chance durch Poredda (29.). So ging dann doch die richtige Mannschaft in Führung. Ali Gencalioglu hatte alle Zeit der Welt zum Flanken und Sebastian van Brakel zum Einköpfen (40.). Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Gesamtbild. Zunächst ließ Goch weitere gute Chancen liegen, bevor Innenverteidiger Sebastian van Brakel erneut für die Offensivakteure in die Bresche sprang und nach Wetzels-Kopfball an die Latte zum 2:0 abstaubte (62.). Gegen chancenlose Gäste kamen aber auch die zuvor glücklosen Gocher Stürmer noch zu ihren Treffern. Auf Vorarbeit von Patrick Znak durfte Pierre Wetzels eindrücken (75.), auf Zuspiel von Kevin Düffels kam auch noch Dennis Hommers zum ersehnten Erfolgserlebnis (82.). Mit dem Schlusspfiff sorgte ein Missverständnis in der Gocher Abwehr noch für den einzigen Schönheitsfehler des Nachmittags. Marc Roßmann nutzte die einzige Gästechance nach der Pause zum 4:1-Endstand.

(RP)