Lokalsport: Viktoria: Kilkens fordert mehr Biss

Lokalsport : Viktoria: Kilkens fordert mehr Biss

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: SGE Bedburg-Hau spielt schon Samstag. 1. FC Kleve II nach Hüls.

Viktoria Goch - FC Moers-Meerfeld (Sonntag, 15 Uhr). Die Gocher Viktoria ist mit nur zwei Siegen aus sieben Spielen deutlich hinter den Erwartungen geblieben und hat somit punktemäßig kräftig Nachholbedarf. Dieser soll in einer ersten Etappe am Sonntag gegen den FC Moers-Meerfeld gestillt werden , auch wenn der derzeitige Tabellendritte ein äußerst unangenehmer Gegner ist. "Meerfeld hat eine robuste Truppe, die insbesondere bei Standards gefährlich ist. Das darf für uns jedoch keine große Rolle spielen. Wir brauchen und wollen die drei Zähler", gibt sich Viktoria-Trainer Jan Kilkens betont kämpferisch. Das 0:4 beim GSV Moers am letzten Wochenende bedeutete die bereits vierte Saisonniederlage, erheblich zu viel zu diesem Zeitpunkt für den Geschmack des Niederländers. "Viele Kleinigkeiten kommen da zusammen", argumentiert er, setzt den Hebel neben nicht beeinflussbaren Schiedsrichterentscheidungen aber bei seinen Akteuren an. Zum einen muss den aufgetretenen Abwehraussetzern mit voller Konzentration entgegengetreten werden. Zum anderen fordert Kilkens mehr Torgeilheit: "Hier muss der unbedingte Wille ein Tor zu erzielen erkennbar sein."

Hoffnungsträger ist hier Kevin Kitzig, dem der Niederländer in den nächsten Partien das Vertrauen im Sturmzentrum schenken will. Zu guter Letzt nimmt der Gocher Coach seine Elf insgesamt in die Pflicht: "Wir brauchen volle Kampfkraft und den letzten Biss. Man muss sein Glück auch mal erzwingen", hofft er am Sonntag auf die richtige Mentalität seiner Schützlinge.

SGE Bedburg-Hau - SV Sevelen (Samstag, 16 Uhr). Die SGE Bedburg-Hau möchte am Samstagnachmittag wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dann gastiert der aktuell Tabellen-15. SV Sevelen an der Schulstraße in Hasselt. "Unser letzter Sieg ist schon ein paar Wochen her und das wollen wir natürlich ändern", sagt SGE-Trainer Sebastian Kaul. Die Niederlage am vergangenen Sonntag beim SV Budberg (2:3) hat die Eintracht verdaut, wie Kaul bestätigt: "Da haben wir gar nicht so schlecht gespielt, sondern mit blöden Fehlern den Gegner zurückgebracht. Aber die Liga ist bisher sehr ausgeglichen und wir wollen wieder weiter nach oben kommen. Die Abstände hinter Fichte Lintfort, die sich ein bisschen abgesetzt haben, sind ja auch sehr knapp." Kaul fordert von seiner Mannschaft folgende Tugenden: "Wir müssen aggressiv zu Werke gehen und dem Gegner unseren Stempel aufdrücken. In der Defensive müssen wir wieder zu alter Kompaktheit finden." Momentan plagen den Bedburg-Hauer Coach aber wieder ein paar Verletzungssorgen. Yannick Winkels wird aufgrund eines Kapselrisses länger ausfallen und Kevin Düffels wird derzeit noch mit muskulären Problemen außer Gefecht gesetzt. Fraglich ist zudem auch Falko Kersten mit einer Rippenprellung. Kaul selbst leidet seit zwei Wochen selbst an einer Fußprellung und weiß noch nicht, ob er am Samstag gegen das runde Leder treten kann. "Wir haben aber dieses Jahr einen breiten Kader und werden deshalb auch eine gute Elf finden", lässt Kaul keine Ausreden zu.

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Hülser SV - 1. FC Kleve II (Sonntag, 15 Uhr). Die Reserve des 1. FC Kleve musste in der vergangenen Woche die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Im Heimspiel gegen den GSV Geldern mussten sich die Rot-Blauen am Ende etwas zu deutlich mit 0:3 geschlagen geben. "Unter der Woche haben wir die Niederlage aber aufgearbeitet und besprochen, was wir besser machen müssen", erzählt FC-Trainer Torben Sowinski. Den kommenden Gegner Hülser SV begegnet Sowinski mit viel Respekt: "Die sind als Aufsteiger sehr stark gestartet und begegnen uns absolut auf Augenhöhe." Doch verstecken will man sich im Krefelder Vorort unter keinen Umständen. "Wir wollen dort mindestens einen Punkt mitnehmen", sagt Sowinski. Deshalb fordert der 38-jährige von seiner Mannschaft: "Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen und Vollgas geben. Den ein oder anderen Prozent herausholen, der uns zuletzt gegen Geldern gefehlt hat." Personell muss das Trainerteam Sowinski und Eddy Schaale aber zwei bittere Ausfälle kompensieren, denn Marius Krausel und Fabian van Beusekom werden nicht zur Verfügung stehen. "Aber wir werden eine gute Lösung finden", ist sich Sowinski sicher. Dafür kehrt Dano Evrard wieder in den Kader zurück. Der Hülser SV machte in dieser Saison schon gegen viele Gegner einen guten Eindruck und konnte immerhin den VfB Uerdingen schlagen (2:0) sowie beim hoch ambitionierten GSV Moers (2:2) einen Punkt ergattern.

(RP)
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