Fußball : Die Gocher Viktoria muss noch zittern

Fußball-Bezirksliga: Viktoria Goch – RSV Praest (Sonntag, 15 Uhr). Die Viktoria hat es noch immer selbst in der Hand.

 Eigentlich hatte der RSV Praest am Samstagabend den Saisonabschluss feiern wollen. Mit dem Gegner SV Viktoria Goch war eine Vorverlegung bereits abgesprochen. Allerdings machte die sportliche Situation des Gastgebers dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, denn die Viktoria kämpft am finalen Spieltag noch um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Die Mannschaft von Trainer Jan Kilkens verpasste am vergangenen Sonntag die sichere Rettung durch ein 1:1-Unentschieden bei der DJK Twisteden.

Die Gocher haben somit nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Daher wird das Match im Gocher Hubert-Houben-Stadion nun wie vorgesehen am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. „Gerade da jetzt auch noch die eine oder andere Mannschaft auf uns schauen wird, wollen wir uns natürlich ordentlich präsentieren und werden auf jeden Fall versuchen, aus Goch etwas mitzunehmen“, sagt RSV-Trainer Roland Kock, der mit seinem Team (8. Platz/35 Punkte) zuletzt zwei Niederlagen in Lowick und gegen Aldekerk hinnehmen musste. Mit Mohamed Camara, Fabian Meyer, Justin Ising, Dennis Meiners und Maveric Hülsmann wird Kock beim Gastspiel in der Weberstadt definitiv auf fünf Akteure verzichten müssen.

Das letzte Spiel im Praester Trikot wird Dennis Thyssen bestreiten, der bekanntlich Spielertrainer beim B-Ligisten SuS Kalkar wird. Der 30-Jährige war Anfang 2014 zum Offenberg gekommen. „Dass er geht, ist natürlich sehr schade, er war einer der absoluten Leistungsträger in den letzten Jahren“, bedauert Kock. „Ich kann aber auch durchaus verstehen, dass er diesen Schritt machen will“. Schon in der Vorbereitung zur nächsten Saison werden sich Kock und Thyssen aber wiedersehen. „Wir haben bereits ein Testspiel vereinbart“, so der Praester Coach.

Die Gocher Viktoria ist auf Punkte angewiesen, hat die Entscheidung aber selbst in der Hand. „Wir müssen liefern. Auf die Ergebnisse der anderen schauen wir nicht, sondern konzentrieren uns nur auf uns. Die ersten 60 Minuten waren letzte Woche positiv, dies müssen wir jetzt über die gesamte Distanz abrufen“, sagt Trainer Kilkens.

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