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Viktoria Goch sucht weiterhin nach seiner Bestform

Fußball-Highlights am Wochenende : Diese Fußball-Spiele sollten Sie am Wochenende im Blick haben

Der SV Rindern und der SC Auwel-Holt möchten die Favoriten ärgern. Der SV Walbeck sucht den Ausweg aus der Talsohle – in den unteren Fußball-Ligen ist für Spannung gesorgt.

SV Rindern – Viktoria Goch (Sonntag, 15 Uhr) Viktoria Goch ist bislang den Beweis schuldig geblieben, der Titelanwärter Nummer eins in der Bezirksliga zu sein. Der Ertrag mag mit sechs Punkten aus drei Spielen noch halbwegs in Ordnung sein, die Leistungen waren es aber nicht. Die Mannschaft verließ sich bislang zu sehr auf ihre individuelle Qualität in der Offensive, überzeugte als Kollektiv wiederum nicht. So dürfte es schwer werden, beim SV Rindern zu bestehen, der sich bestens darauf versteht, den Gegnern mit konsequenter Defensivarbeit das Leben äußerst schwer zu machen. Die Rinderner Bilanz nach zwei Partien, vier Punkte, null Gegentore.

TSV Weeze – SV Walbeck (Sonntag, 15 Uhr). Stefan Pötters und Klaus Thijssen, Trainer des Bezirksligisten SV Walbeck, sind momentan um ihre Aufgabe nicht zu beneiden. Zuletzt war ihre Mannschaft von allen guten Geistern verlassen und musste beim TuS Xanten (2:7) und gegen die Sportfreunde Broekhuysen (0:4) bittere Pillen schlucken. Und jetzt steht am Sonntag auch noch der Auftritt beim Angstgegner bevor. Immer dann, wenn’s in der Meisterschaft um Punkte geht, gab’s für das Walbecker Team in der jüngeren Vergangenheit gegen den TSV Weeze nichts zu holen. Der Gastgeber entschied die zurückliegenden vier Nachbarschaftsduelle allesamt für sich und läuft nach den 1:0-Erfolgen gegen den VfL Repelen und bei der DJK Twisteden mit breiter Brust auf.

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BV Sturm Wissel – SV Nütterden (Sonntag, 15 Uhr). Der Gastgeber ist mit zwei Siegen in den ersten drei Partien gestartet. Der BV Sturm Wissel hat damit unterstrichen, dass sein Ziel, einen Platz unter den Top Fünf in der Gruppe eins der Kreisliga A Kleve/Geldern und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrunde im zweiten Teil der Saison zu erreichen, so unrealistisch nicht ist. Mit acht Treffern in den bisherigen Partien hat das Team von Trainer Marco Schacht zudem den Verlust von Torjäger Maximilian Janssen, den es zum Landesligisten RSV Praest zog, gut weggesteckt. Der SV Nütterden wiederum ist neben Spitzenreiter Alemannia Pfalzdorf das einzige Teamin der Gruppe, die noch nicht verloren hat. Auch der SVN will in die Aufstiegsrunde. Und deshalb zählt für beide Teams eigentlich nur ein Sieg.

SC Auwel-Holt – SV Sevelen (So., 15 Uhr). Bislang hat A-Ligist SV Sevelen seine Ambitionen auf den Aufstieg untermauert. Auf dem heimischen Kunstrasenplatz am Koetherdyck ist die Mannschaft mit Siegen gegen Arminia Kapellen (5:1) und den SV Veert (3:1) gestartet. Jetzt muss der Top-Favorit erstmals in der Fremde ran. Und die Hürde hat es gleich einmal in sich. Zwar sind die Zeiten vorbei, in denen die Blau-Weißen aus dem Dorf bei Straelen zum Kreis der Geheimfavoriten auf den Aufstieg zählten. Doch jeder Amateurkicker in der Region weiß ganz genau, dass es sich beim Holter Sportplatz an der Maasstraße um eine Stolperfalle für Spitzenteams handelt.

SGE Bedburg-Hau II – SV Schottheide-Frasselt (Sonntag, 15.30 Uhr) Drei Spiele, neun Punkte, 15:3-Tore – Tabellenführer Siegfried Materborn ist in der Gruppe eins der Kreisliga B Kleve/Geldern aktuell das Maß aller Dinge. Und setzt die Mannschaften auf den Plätzen dahinter schon gehörig unter Druck. Die SGE Bedburg-Hau II und der SV Schottheide-Frasselt treffen am Sonntag im Duell der Verfolger aufeinander, das unter der Überschrift steht: Verlieren verboten.