Fußball: Vierfacher Demiri zu stark für SVD

Fußball : Vierfacher Demiri zu stark für SVD

Kreisliga A Kleve-Geldern: Tabellenführer Rindern gibt sich zu Gast in Donsbrüggen keine Blöße.

So verlief der 15. Spieltag der Kreisliga A Kleve-Geldern:

BV Sturm Wissel – SV Grün-Weiß Vernum 2:4 (0:3). Der SV Vernum hat einen Lauf. Seit der 1:4-Niederlage am 29. September in Nütterden vermochte es keine Mannschaft, das Team von Sascha Heigl zu schlagen. Nun zog BV Sturm Wissel auf heimischer Anlage den Kürzeren. Bereits zur Halbzeit sorgten Malte Heitbrede mit zwei Treffern und Christoph Dickmans für einen komfortablen Vorsprung. Der eingewechselte Ruben Thul brachte die Platzherren zwar wieder auf 2:3 heran, doch Heitbrede beseitigte letzte Zweifel am Vernumer Auswärtsdreier. „Wir sind verdient mit 3:0 in Führung gegangen, doch in der zweiten Hälfte hat Wissel Moral bewiesen. Zum Glück haben wir dann das 4:2 nachgelegt. Insgesamt geht der Sieg völlig in Ordnung“, meinte Vernums Coach Sascha Heigl. Das Spiel habe man bereits in der ersten Halbzeit verloren, urteilte BV-Trainer Marco Schacht. „Das war keine Einstellung für den Abstiegskampf. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, sagte er.

SV Donsbrüggen – SV Rindern 1:7 (1:3). Zu Gast bei den stark gebeutelten Donsbrüggern gab sich das Team von Joris Ernst keine Blöße und fegte den SVD mit 7:1 von der Asche. Dabei gingen die Platzherren durch Henning Klösters gar mit 1:0 in Führung. „Nach dem Rückstand dachte ich, das könnte vielleicht knifflig werden. Dann haben wir das Spiel aber schnell gedreht“, so Ernst. Rinderns Torjäger Kosovar Demiri gelang ein Hattrick – 3:1. „In der zweiten Halbzeit war es dann eine deutliche Angelegenheit.“

Philipp Verfürth, ein Eigentor von Sven Schröder und erneut Gola erhöhten zum 6:1 und Demiri machte seinen Viererpack perfekt. Mit nun 21 Toren führt der 27-jährige die Torschützenliste vor Uedems Maik Hemmers (15) an.

„Das war ein erheblicher Qualitätsunterschied“, resümierte Donsbrüggen-Trainer „Christian Roeskens. „Ohne unsere zweite Mannschaft hätten wir heute überhaupt nicht spielen können.“

SG Kessel/Ho.-Ha. – SV Nütterden 3:2 (1:1). „Sieht man die gesamten 90 Minuten insgesamt, war Nütterden zwar eine gute, wir jedoch die bessere Mannschaft“, sagte Gilbert Wehmen, seines Zeichens sportlicher Leiter bei den Gastgebern, die nach 20 Minuten durch Marvin Dicks in Führung gingen. Die konnte Nütterden zehn Minuten später durch Eric Müller egalisieren. Nach dem Seitenwechsel brachte Jens Schwarz seine Farben wieder in Front und erneut Dicks erhöhte eine Viertelstunde vor Schluss auf 3:1. Der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Lukas Müller (87.) blieb ohne Folgen. „Wir waren nicht in den Zweikämpfen und bei den drei Standard-Gegentoren nicht aufmerksam genug. Ärgerlich ist, dass bei unserem Treffer zum 3:3 in letzter Minute zu Unrecht auf Abseits entschieden wurde. Nichtsdestotrotz haben wir verdient verloren“, ärgerte sich Nütterdens Trainer Joachim Böhmer.

Alemannia Pfalzdorf – Uedemer SV 2:2 (2:1). Die Gäste, als vermeintlicher Favorit unterwegs, konnten am Ende noch einen Punkt aus Pfalzdorf entführen. Peter Janßen brachte die Gäste kurz nach Anpfiff in Führung (5.).

Dann kamen die Pfalzdorfer jedoch zurück und drehten das Spiel in wenigen Minuten. Zuerst Timo Auschner (11.), dann Luca Noel Stefan Eikemper (20.) stellten das Ergebnis auf den Kopf. Kurz vor Schluss traf dann Cahit Erkis zum Ausgleich (83.) und gleichzeitig zum Endstand.

„Es war ein gerechtes Remis nach einem typischen Spiel mit zwei Halbzeiten.“, so Trainer der Gastgeber Markus Hierling.

„Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt mehr als verdient. Da können wir gut mit leben“, resümiert Gästetrainer Martin Würzler nach Spielende.

GSV Geldern – SV Blau-Weiß Herongen 2:1 (2:0). Der GSV konnte am vergangenen Wochenende einen wichtigen Sieg einfahren, um einen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplätze zu machen. Sie hatten das Spiel die ganze Zeit über im Griff und ließen nicht viel anbrennen. Demzufolge traf Dennis Kolb doppelt in Hälfte eins (15., 36.) und brachte die Gastgeber in Führung. Kurz nach Wiederanpfiff war dann ein kurzes Aufbäumen bei den Gästen zu erkennen. In dieser Phase erzielte Pascal Bially den Anschlusstreffer (48.) zum 2:1. Letztendlich holten sich die Gelderner verdient drei Punkte und konnten auf den dreizehnten Tabellenplatz steigen. Die Gäste hingegen rutschen auf Platz acht.

„Das war ein schlechtes Spiel von uns. Es hat nichts gestimmt und an allem gefehlt. So haben wir verdient verloren“, analysiert Herongens SV-Coach Sebastian Tissen nach der Partie.

TSV Nieukerk – SV Sevelen 1:5 (1:1). Mit einem deutlichen Ergebnis setzten die Gäste ein Ausrufezeichen in Richtung der Plätze eins und zwei. Doch das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht ganz korrekt wieder. Philipp Langer brachte die Gäste in Front (31.). Kurz vor Pausenpfiff glich der TSV durch Mirco van Bergen aus (45.). In Hälfte zwei schaltete der SVS dann einen Gang höher. Michael Sibben (59.), Andreas Terhoeven (62.), Andre Leenen (70.) und erneut Langer (81.) trafen zum 1:5-Endstand.

„Wir waren in Durchgang eins sehr gut im Spiel. Es ist bitter, dass ein Elfmeter zurückgenommen, ein Tor aberkannt wurde und wir einen Elfmeter verschossen haben. Insgesamt ist das 1:5 aber auch irgendwo verdient“, so TSV-Chefcoach, Wilfried Steeger. Sein Gegenüber, Gunnar Gierschner, war durchaus zufrieden. „Ich bin natürlich froh über den 5. Sieg in Folge. Das war verdient. Mit dem Spiel bin ich sehr zufrieden“.