0:2 gegen den FV Mönchengladbach Der nächste Ausrutscher des VfR Warbeyen

Kleve · Fußball: Der Frauen-Regionalligist verliert erneut gegen eine sehr defensiv spielende Mannschaft, weil er seine Chancen nicht nutzt.

 Der VfR Warbeyen, hier die eingewechselte Jolina Opladen (am Ball), kassierte die zweite Niederlage in Folge.

Der VfR Warbeyen, hier die eingewechselte Jolina Opladen (am Ball), kassierte die zweite Niederlage in Folge.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Kommt eine Mannschaft trotz zahlreicher Chancen nicht zum Torerfolg, bemühen Fußball-Trainer gerne mal die Phrase, man hätte noch stundenlang weiterspielen können und trotzdem keinen Treffer erzielt. Dazu ließ sich auch Sandro Scuderi, Coach des Frauen-Regionalligisten VfR Warbeyen, am Samstag nach der 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den FV Mönchengladbach verleiten. Denn während der Tabellenzweite VfR auf dem Rasenplatz der Klever Eroglu-Arena gehörig Chancenwucher betrieben hatte, münzten die Gäste zwei ihrer insgesamt drei klaren Gelegenheiten in Tore um.

Der VfR Warbeyen erwischte den besseren Start, setzte sich von Anfang an in der gegnerischen Hälfte fest. Doch mit seinem zweiten Vorstoß (9.) kam der Tabellenzwölfte aus Mönchengladbach gleich zum 1:0. Ein Schussversuch von Flaka Aslanaj erwischte VfR-Keeperin Anna Scholten auf dem falschen Fuß. In der Folge wirkten die Warbeyener Spielerinnen nervös und verunsichert. Erst nach einer halben Stunde gelang es dem Favoriten, das Spiel wieder an sich zu reißen.

Nach der Pause drückte der VfR auf den Ausgleich – und schenkte den Gästen ihren zweiten Treffer. Innenverteidigerin Selina Grabbe spielte Flaka Aslanaj nach einem Abstoß den Ball in den Fuß. Die Mönchengladbacherin nutzte das Geschenk zur 2:0-Führung für den Aufsteiger. Spätestens die Schlussphase sorgte schließlich für entgeisterte Gesichter auf der Warbeyener Bank. Erst traf Sara Grünheid nur den Pfosten, dann landete ein indirekter Freistoß von der Fünfmeterlinie in den Händen der Gladbacher Torhüterin. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen blieb dem VfR der Anschlusstreffer verwehrt.

Man müsse sich nun intensiv Gedanken machen, warum man gerade die Spiele gegen sehr defensiv agierende Gegner verliere, so Scuderi. „Das ist bereits die dritte Mannschaft, die so gegen uns zum Erfolg kommt. Vielleicht fehlen uns noch ein paar Prozente. Oder es mangelt an der Konzentration“, sagte er.

VfR Warbeyen: Scholten – A. Schneider (46. P. Dallmann), C. Rickes, Grabbe (79. Kroon), Mooren – J. Dallmann, S. Schneider (46. Opladen) – Grünheid – Hülsken (66. Z. Rickes), Wilhelms, Hamdi.

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