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VfR Warbeyen: Trainer Sandro Scuderi bleibt optimistisch

Fußball-Regionalliga der Frauen : Sandro Scuderi: „Es hakt noch bei der Chancenverwertung“

Der VfR Warbeyen ist in der dritthöchsten Klasse seit sechs Spielen ohne Sieg. Warum der Trainer der Mannschaft trotzdem guter Dinge ist.

Der VfR Warbeyen ist in der Fußball-Regionalliga der Frauen seit sechs Spielen ohne Sieg. Warum Trainer Sandro Scuderi trotz der Negativ-Serie guter Dinge ist, verrät er im Gespräch mit unserer Redaktion.

Herr Scuderi, der VfR Warbeyen hat sich in sieben Spielen bisher erst sechs Punkte erspielt. Wie zufrieden sind Sie mit dem Start in die Saison?

Sandro Scuderi Ich bewerte den bisherigen Saisonverlauf trotz der geringen Anzahl an Punkten als gut. Wir hatten in den ersten sieben Spielen fünf Gegner, die in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind. Es gab allerdings nur zwei Halbzeiten, gegen den 1. FC Köln II und Bayer Leverkusen, in denen wir wirklich Probleme hatten. Gegen die Zweitliga-Absteiger Berghofen und Bielefeld haben wir uns verdient jeweils einen Punkt erkämpft. Nun erwarten uns in der zweiten Hälfte der Hinrunde die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Da erhoffen wir uns mehr. Gerade in der Defensive sind wir sehr gut aufgestellt. Im Vergleich mit unseren kommenden Gegnern stechen wir da sehr heraus.

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Wo sehen Sie auf dem Platz noch Verbesserungsbedarf bei Ihrer Mannschaft?

Scuderi Es hakt noch deutlich in Sachen Chancenverwertung. Drei Treffer aus sieben Spielen sind sehr mager. Wir kommen zwar oft ins letzte Drittel, aber man merkt, dass uns durch die Ausfälle von Julia Hülsken und Jule Dallmann einfach Qualität fehlt. Wir brauchen Geduld und Zielstrebigkeit, um nicht immer nur ein Unentschieden mit nach Hause zu nehmen.

Welche Rolle haben die drei Neuzugänge Julia Koj, Carolin Mooren und Eva Brouwers eingenommen?

Scuderi Julia und Caro haben sofort Verantwortung übernommen und genießen ein tolles Standing innerhalb der Mannschaft. Eva konnte durch einen privaten Unfall dreieinhalb Wochen nicht torwart-spezifisch trainieren. Wir müssen mit ihr nach und nach weiterarbeiten. Sie macht das ganz toll, ist sehr ehrgeizig.

Am Sonntag steht die Partie bei den Sportfreunden Siegen an. Was erhoffen Sie sich?

Scuderi Siegen ist eines der Teams aus der unteren Tabellenhälfte, das dort eigentlich nicht hingehört. Wir müssen über unsere mannschaftliche Geschlossenheit kommen und unser Glück vor dem gegnerischen Tor ein bisschen mehr herausfordern. Wenn wir das schaffen, mache ich mir große Hoffnungen, dass wir nicht umsonst nach Siegen fahren. Wir wollen spielbestimmend sein und werden auch dort auf drei Punkte spielen. Das ist weiterhin unser Credo.