Frauenfußball VfR Warbeyen steht vor einer Bewährungsprobe

Kleve · Der Regionalligist ist am Sonntag bei der SGS Essen II zu Gast und möchte Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten. In den vergangenen Wochen ist das Team bis auf Platz acht abgerutscht.

 Der VfR Warbeyen zeigte sich zuletzt in Torlaune. Zum 10:0-Sieg im Niederrheinpokal beim SV Budberg steuerte Jolina Opladen zwei Treffer bei.

Der VfR Warbeyen zeigte sich zuletzt in Torlaune. Zum 10:0-Sieg im Niederrheinpokal beim SV Budberg steuerte Jolina Opladen zwei Treffer bei.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Zwei Spiele stehen noch auf dem Programm, dann verabschiedet sich der Frauenfußball-Regionalligist VfR Warbeyen in die Winterpause. Bevor am 3. Dezember vor heimsicher Kulisse bereits der Rückrunden-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach steigt, ist der VfR noch einmal auswärts gefordert. Der Gegner am Sonntag ab 15 Uhr ist die SGS Essen II. Für die U-20-Auswahl des Bundesligisten, die in der Vorsaison Tabellensiebter wurde, läuft es bisher sehr gut. Die Bilanz: 23 Punkte und Platz vier. Der Rückstand auf Spitzenreiter VfL Bochum beträgt nur einen Punkt. Allgemein ist die Spitzengruppe derzeit eng beieinander. Platz eins und sechs trennen bloß drei Punkte.

Der VfR (18 Punkte) ist unterdessen auf Rang acht abgerutscht und möchte sich mit einem Sieg in Essen wieder an die Spitzengruppe heranarbeiten. „Wir haben bisher gegen die Teams von oben immer gut ausgesehen. Daran wollen wir anknüpfen. Wir fahren nach Essen, um das letzte Spiel der Hinrunde für uns zu entscheiden“, sagt VfR-Trainer Sandro Scuderi. Sein Team reist mit einem 10:0-Pokalsieg gegen Niederrheinligist SV Budberg in die Ruhrmetropole. Spielerisch müsse man sich gegenüber der Pokalpartie ein wenig umorientieren, so Scuderi. „Das Umschaltspiel wird jetzt anders beansprucht. Zuletzt mussten wir immer wieder von der Offensive in die Defensive umschalten. Jetzt wird es andersherum sein.“

Er erwartet einen spielstarken Gegner, der mit offenem Visier auftreten wird. „Essen ist einfach eine Top-Adresse, ein toller Ausbildungsverein mit technisch versierten Spielerinnen. Wir freuen uns auf einen Gegner, der mitspielt, der Bock hat, Fußball zu spielen.“ Der VfR selbst will gallig und zweikampfstark auftreten, so Scuderi. Auch die Effektivität aus dem Pokalduell soll fortgeführt werden. „Wir haben gegen Budberg sehr variantenreich gespielt. Das wollen wir mit in die Liga nehmen und sind entschlossen, unsere Chancen zu nutzen.“

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