Fußball-Regionalliga der Frauen Der VfR Warbeyen macht es wieder einmal unnötig spannend

Kleve · Der Tabellenvierte gewinnt seine Heimpartie gegen den Vorletzten Vorwärts Spoho Köln nur knapp mit 2:1. Warum das Team am Ende noch einmal zittern muss.

 Jule Dallmann (am Ball) bereite das 1:0 des VfR Warbeyen vor und sorgte mit einem herrlichen Freistoßtor selbst für das 2:0.

Jule Dallmann (am Ball) bereite das 1:0 des VfR Warbeyen vor und sorgte mit einem herrlichen Freistoßtor selbst für das 2:0.

Foto: Markus van Offern (mvo)

Der VfR Warbeyen hat einen erfolgreichen Start in den zweiten Teil der Saison in der Fußball-Regionalliga der Frauen geschafft. Auf dem Kunstrasenplatz im Sportzentrum Unterstadt besiegte der Tabellenvierte VfR den stark abstiegsgefährdeten Vorletzten Vorwärts Spoho Köln mit 2:1 (1:0), machte sich dabei das Leben allerdings unnötig schwer.

Es hätte ein vollkommen entspannter Sonntagnachmittag für den VfR Warbeyen werden können, wenn da nicht die Szene in der 67. Minute gewesen wäre. Beim Stand von 2:0 spielte die eingewechselte Michelle Büning ohne Bedrängnis einen zu kurz geratenen Rückpass zu ihrer Torhüterin Antonia Pimentel-Bauer. Die Kölnerin Michelle Fischer nutzte dies aus, legte den Ball an der VfR-Torfrau vorbei und verkürzte auf 1:2.

So wurde es in der Schlussphase – wie bereits im Hinspiel, das der VfR Warbeyen mit 3:2 für sich entscheiden konnte – noch einmal spannend. Mehrfach verpasste die Mannschaft von Trainer Sandro Scuderi die Chance, die Partie mit dem Treffer zum 3:1 zu entscheiden. Einen weiteren Fauxpas leistete sie sich allerdings auch nicht. Und so blieb es beim 2:1.

Selina Grabbe hatte den Regionalligisten nach 32 Minuten mit 1:0 in Führung gebracht. Eine Kopfballablage von Jule Dallmann musste die Innenverteidigerin nur noch über die Linie drücken. Das 2:0 (55.) erzielte Spielmacherin Jule Dallmann dann selbst. Einen Freistoß auf Höhe der rechten Strafraumkante versenkte die ehemalige Bundesliga-Spielerin traumhaft schön im langen Eck.

Mit dem weiteren Spielverlauf war Sandro Scuderi nicht ganz glücklich, weil es eben noch einmal ein wenig spannend wurde. „Wir hätten das Spiel früher entscheiden oder beim Stand von 2:0 sicher runterspielen müssen. Doch wir haben den Gegner dann wieder stark gemacht. Es war wichtig, dass wir nach unserem eklatanten Fehler den Kampf angenommen haben“, sagte der Trainer des VfR Warbeyen.

VfR Warbeyen: Pimentel-Bauer – Z. Rickes, Grabbe, C. Rickes, Hubbeling – P. Dallmann – S. Schneider (46. Büning, 90.+2 Öztürk), J. Dallmann, Miyake (46. Opladen) – Hörst, Hülsken (70. A. Schneider).

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