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Tischtennis: Verena Bauer behielt die Nerven

Tischtennis : Verena Bauer behielt die Nerven

In der 2. Tischtennis-Bundesliga hat die erste Damenmannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve ein Remis beim VfL Tegel erzielt. Die Kleverinnen boten eine starke Mannschaftsleistung und schließen die Saison damit mit einem positiven Punktekonto ab.

Die WRW-Damen mussten vor dem Abflug nach Berlin noch eine Hiobsbotschaft hinnehmen, denn Ilka Böhning konnte den Flug nicht antreten und fehlte der Mannschaft aus beruflichen Gründen. Somit rutschte Verena Bauer in die Mannschaft, die normalerweise in der Regionalliga spielt. "Das ist natürlich schade, dass wir auf Ilka verzichten mussten. Aber Verena hat ihre Sache super gemacht und Ilka sehr gut vertreten. Insgesamt war die Leistung der Mannschaft stark, vor allem im oberen Paarkreuz von Yuko und Ildiko",sagt Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher.

Den Auftakt des Spiels verschliefen die Kleverinnen komplett und lagen nach den Doppeln mit 0:2 in Rückstand. Das Doppel Yuko Imamura/Ildiko Imamura musste in ihrem Spiel in den Entscheidungssatz und verlor diesen mit 12:14. Ebenfalls unterlegen war das andere WRW-Duo am Nebentisch mit Ariane Liedmeier/Verena Bauer. In den Einzeln drehten Yuko und Ildiko Imamura auf und konnten den 2:2- Ausgleich herstellen. Beeindruckend vor allem die Leistung von Ildiko Imamura, die gegen die ehemalige Nationalspielerin Laura Matzke in drei Sätzen gewann. Auch ihre Tochter Yuko Imamura zeigte sich in guter Verfassung und spielte gegen Gaby Rohr, die in der Rückrunde noch ihre Form sucht. Imamura agierte aggressiv und gewann souverän in drei Sätzen.

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Im unteren Paarkreuz konnten die Kleverinnen dann keinen Punkt erzielen. Ariane Liedmeier und Verena Bauer mussten gegen Alina Heck sowie Meike Rohr passen. Im zweiten Durchgang agierten erneut Yuko und Ildiko Imamura stark. Die Kleverinnen gewannen ihre zweiten Einzeln sehr knapp und konnten den 4:4-Ausgleich erzielen. Durch den Sieg von Yuko Imamura konnte die junge Spielerin eine positive Bilanz in der Rückrunde spielen und wird auch in der kommenden Saison im oberen Paarkreuz spielen. Ariane Liedmeier musste ihre zweite Einzelniederlage hinnehmen, sodass die Mannschaft mit 4:5 in Rückstand geriet.

Am Nebentisch musste dann abschließend Verena Bauer gegen Alina Heck an den Tisch. Die junge Kleverin spielte von Beginn an sehr Topspin orientiert und agierte gut gegen das Noppenspiel von Heck. Beeindruckend vor allem die Nervenstärke von Verena Bauer, die im Entscheidungssatz das Spiel mit 11:9 gewinnen konnte und den Punkt sicherte.

(RP/EW)