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Lokalsport: UTuS will Platz drei verteidigen

Lokalsport : UTuS will Platz drei verteidigen

Handball: Beim VfL Merkur Kleve endet Sonntag ein Stück Sportgeschichte.

Handball-Landesliga-Frauen: TSV Bocholt - Uedemer TuS (Samstag, 15 Uhr). Für die Handballerinnen des Uedemer TuS steht am Samstag der letzte Spieltag der Landesligasaison an. Das Team von Coach Christian Dörr reist dabei zum TSV Bocholt, wo der dritte Tabellenplatz verteidigt werden soll.

Die UTuS-Damen können dort ohne Druck aufspielen, da der Klassenerhalt, der vor der Spielzeit als Saisonziel ausgegeben worden war, schon vor Wochen souverän gesichert wurde. Die Bocholter stecken im Abstiegskampf und wollen den Relegationsplatz unbedingt verteidigen. Bei einem Sieg könnten die Gastgeberinnen sogar noch auf Rang sieben vorrücken, der gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt ist.

Gegen Bocholt will das Dörr-Team wieder an die spielstarke Vorstellung aus dem Hinspiel anknüpfen, als der Rückraum mit sehenswerten Spielzügen und gelungenen Einzelaktionen brillierte. Dies ließen die UTuS-Damen in den jüngsten Partien etwas vermissen. Bemerkenswert waren aber - auch bei der 17:18-Niederlage gegen Alpen letzte Woche - die konstant starken Abwehrleistungen in dieser Saison. So hat die Defensive zurzeit die wenigsten Gegentore der Liga kassiert.

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Handball-Bezirksliga-Frauen: HSG Haldern/Meerhoog/Isselburg - VfL Merkur Kleve (Sonntag, 16 Uhr). Eine Ära geht zu Ende: am Sonntag wird eine Handball-Seniorenmannschaft des VfL Merkur Kleve das vorerst letzte Mal ein Ligaspiel bestreiten. Für das Team von Trainer August Bockenhüser geht es zum Tabellendritten der HSG Haldern/Meerhoog/Isselburg.

Dort treffen die Merkur-Frauen auf eine extrem heimstarke Mannschaft. Die HSG musste hier lediglich einen Punktverlust hinnehmen (20:20 gegen Dingden) und besiegte zudem den Tabellenführer aus Schermbeck mit 20:17. Außerdem stellen die Gastgeberinnen die stabilste Abwehr der Liga. Während der letzten Saison lieferte sich das Team einen Dreikampf um den Aufstieg mit dem SV BW Dingden und dem SV Schermbeck.

Fernab von Gut und Böse rangieren vor dem Saisonfinale die Merkur-Damen. Das Bockenhüser-Team steht zwischen dem HC TV Rhede und dem TV Voerde auf Platz sechs.

Erfreulich war zuletzt neben dem Sieg im letzten Heimspiel gegen Schwafheim vor zwei Wochen die Tatsache, dass sich "keine Spielerin hat hängen lassen", so Bockenhüser, "obwohl die Abmeldung vom Spielbetrieb zur nächsten Saison schon feststand".

(RP)