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Union Wetten steht im Abstiegskampf unter Zugzwang

Fußball : Union Wetten kämpft um letzte Chance

Fußball-Kreisliga A Kleve-Geldern: Am Mittwochabend muss im Heimspiel gegen Grün-Weiß Vernum ein Sieg her, wenn die Mannschaft um Trainer Marcel Lemmen noch einmal den Anschluss ans rettende Ufer herstellen möchte.

Sieben Spieltage haben die Mannschaften der Kreisliga A noch zur Verfügung, um ihre Saisonziele zu verwirklichen. Der 24. Spieltag startet bereits heute Abend mit der Partie Wetten gegen Vernum.

Union Wetten – Grün-Weiß Vernum (Mi., 20 Uhr). Für die Gastgeber um den zum Saisonende scheidenden Trainer Marcel Lemmen gilt es, endlich einen Dreier im Abstiegskampf einzufahren. Und obwohl Lemmen nicht auf alle Akteure seines Kaders zurückgreifen kann, sieht er der Partie gegen Vernum optimistisch entgegen. „Wir müssen an die Leistung der zweiten Halbzeit in Kapellen anknüpfen. Und es muss endlich ein Sieg her, denn nur mit Unentschieden kommen wir nicht von der Stelle“, nimmt der Trainer sein Team in die Pflicht. Die Gäste hatten am vergangenen Sonntag spielfrei und werden alles daransetzen, den Abstand auf die in der Tabelle unter ihnen stehenden Mannschaften nicht zu verringern.

SV Sevelen – Blau-Weiß Herongen (Do., 19.30 Uhr). Im Hinspiel trennten sich die Mannschaften 2:2-Unentschieden, in dieser Saison treffen sie nun bereits zum vierten Mal aufeinander. Mittlerweile haben die Gastgeber in der Tabelle neun Punkte Rückstand auf die Blau-Weißen. Dennoch herrscht im Lager des SV große Vorfreude. „Alle Spiele waren heißumkämpft. Das wird bei Flutlichtatmosphäre ein besonderes Spiel zweier direkter Konkurrenten, bei dem wir eine schlagkräftige Truppe aufstellen werden“, blickt Sevelens Trainer Gunnar Gierschner auf das Spiel. Auch sein Gegenüber Sebastian Tissen möchte mit seiner Mannschaft das Optimum in Sevelen erreichen und in Schlagdistanz zur Tabellenspitze bleiben. „Das wird eine schwierige Partie. Aber wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren“, erklärt Herongens Spielertrainer.

Siegfried Materborn – TSV Weeze (Do., 20 Uhr). Tabellenschlusslicht Materborn (10 Punkte) empfängt den Spitzenreiter TSV Weeze (48 Punkte). Klarer könnte die Favoritenrolle vor einem Spiel wohl nicht verteilt sein. Dennoch warnt Weezes Trainer Marcel Zalewski seine Spieler vor dieser Auswärtspartie. „Materborn hat nichts zu verlieren. Zumal werden alle Teams gegen uns noch eine extra Portion Motivation aufs Feld bringen. Wir müssen wieder an unsere Grenzen gehen um die Punkte dort einzufahren.“ Materborns Trainer Ingo Pauls hofft auf eine weitere Leistungssteigerung seiner Elf. „Gegen Pfalzdorf sah das 70 Minuten recht gut aus. Vielleicht gelingt uns ja Donnerstagabend eine Überraschung.“

Alemannia Pfalzdorf – SV Straelen II (Do., 20 Uhr). Das Spitzenspiel des Tages findet im Heribert-Ramrath-Stadion in Pfalzdorf statt. Die Gastgeber mit 43 Punkten auf der Habenseite empfangen den Tabellenzweiten SV Straelen II, der drei Punkte mehr aufweisen kann. „Wir freuen uns auf dieses Topspiel unter Flutlicht auf unserem Rasenplatz. Und natürlich wollen wir mit einem Sieg in die Osterfeiertage gehen“, zeigt sich Pfalzdorfs Trainer Thomas Erkens selbstbewusst. Mit Respekt reisen die Gäste aus Straelen an.

Allerdings hat die Mannschaft um Friedel Baumann seit dem 11. November 2018 keine Partie mehr verloren und in den folgenden zehn Partien neun Siege eingefahren. „Das wird ein Topspiel, aber auch eine schwere Aufgabe. Wir wollen auf jeden Fall den Abstand zu Pfalzdorf wahren“, fordert Baumann sein Team.

Blau-Weiß – Auwel-Holt – Sturm Wissel (Do., 20 Uhr). Beide Teams haben in der Rückrunde bisher enttäuscht. Die Gastgeber haben in diesem Jahr nur gegen Materborn gewinnen können und sind in der Tabelle auf Rang sieben abgerutscht. Einen Sieg mehr in diesem Jahr, aber in der Tabelle zwei Punkte weniger als die Gastgeber, hat Sturm Wissel aufzuweisen. Entsprechend enttäuscht ist Trainer Marco Schacht. „Die Einstellung einiger Akteure lässt zu wünschen übrig. Ich hoffe, dass wir zumindest in diesem Bereich uns in Auwel-Holt steigern können.“

Aufgrund unserer immer dünner werdenden Personaldecke wird dies ein Spiel sein, in dem der Wille der Mannschaft gefordert sein wird“, so Auwel-Holts Trainer Lars Allofs.

Viktoria Winnekendonk – SV Donsbrüggen (Do., 20 Uhr). Zwei Siege konnte Winnekendonks Interims Trainer Rainer Luyvend seit seinem Amtsantritt mit seinem Team um Co-Trainern Felix Naber und Johannes Rankers feiern und damit die Abstiegsplätze verlassen. Das neugewonnene Selbstvertrauen soll auch gegen den direkten Konkurrenten aus Donsbrüggen zum Sieg verhelfen. „Das ist für uns ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir gewinnen müssen“, weiß Luyven um die Bedeutung der Partie. Doch auch die Gäste reisen nach dem Heimsieg gegen Auwel-Holt mit dem nötigen Selbstbewusstsein an. „Natürlich ist das ein wichtiges Spiel. Am Ende wollen wir zumindest den einen Punkt Vorsprung auf den Gegner behalten“, erklärt Christian Roeskens.

SGE Bedburg-Hau II – Arminia Kapellen-Hamb (Do., 20 Uhr). Auch die Reserve der SGE steckt mit aktuell 20 Punkten noch mitten im Abstiegskampf. Und nach der 0:3-Niederlage in Herongen letzten Sonntag war Trainer Raphael Erps auch nicht zufrieden. „Wir müssen wieder an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen und uns taktisch besser verhalten. Und am liebsten drei Punkte in Hasselt behalten.“ Kapellens Co-Trainer Käter erwartet von seiner Mannschaft eine Leistungs-steigerung im Vergleich zum Unentschieden gegen Wetten. „Wir hoffen auf jeden Fall einen Punkt mitnehmen zu können. Allerdings müssen sich die Jungs dafür erheblich steigern“.