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Fußball: Und wieder einmal Andre Trienenjost

Fußball : Und wieder einmal Andre Trienenjost

Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel/Niedermörmter gewinnt durch einen späten Treffer mit 1:0 gegen den TV Jahn Hiesfeld.

Sie wird allmählich fast unheimlich, die Siegesserie des SV Hönnepel/Niedermörmter. Das Nachholspiel gegen den TV Jahn Hiesfeld gewann die Truppe von Georg Mewes auf heimischem Gelände mit 1:0. Als sich die Zuschauer bereits mit einem torlosen Remis abgefunden hatten, sollte doch noch der siegbringende Treffer fallen. Wieder einmal war es Andre Trienenjost, der zehn Minuten vor dem Ende die Anhänger jubeln ließ.

Mewes hatte abermals die gleiche Startelf aufgeboten. Die Zuschauer sahen zunächst ein ausgeglichenes Spiel, das in erster Linie von der Taktik geprägt war. So blieben Torchancen aus. Den ersten Schuss auf das gegnerische Gehäuse wagte Marc Beckert nach acht Minuten, Jahn-Keeper Sören Stauder konnte die Kugel aber mühelos aufnehmen.

Dann versuchte sich der lange Daniel Boldt. Stauder ließ das Spielgerät durch die Beine kullern, konnte es aber kurz vor Überschreiten der Torlinie noch unter Kontrolle bringen (14.). 60 Sekunden darauf startete Björn Bennies ein Solo, setzte den Ball dann über den Querbalken.

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Der TV Jahn begnügte sich zunächst mit gefälligen Kombinationen im Mittelfeld und wurde erst in Minute 31 gefährlich. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite zielte Stephan Schneider aber genau auf Jan Terhorst, der mit dem Flachschuss aus 16 Metern keine Mühe hatte. Dann verfehlte ein Freistoß von Daniel Boldt ganz knapp das Hiesfelder Tor (39.), so dass es mit einem insgesamten gerechten 0:0 in die Pause ging.

Furios startete der SV in den zweiten Spielabschnitt. Trienenjost scheiterte an Stauder (46.), Boldt zielte zu hoch (47.). Danach verflachte die Begegnung. Die Gäste versuchten es vornehmlich mit hohen Bällen aus dem Mittelfeld, die fast ständig in den Armen von Terhorst landeten. Mitte des zweiten Durchgangs sah es nicht so aus, als könne einen Mannschaft einen Treffer erzielen.

Angetrieben vom starken Hilal Ali Khan übernahm das Team von Christoph Schlebach nach einer Stunde mehr und mehr das Kommando, konnte jedoch die gute Defensivabteilung der Platzherren aber nicht in Verlegenheit bringen. Gefährlich wurde es nach 74 Minuten, als Hiesfeld ein Freistoß zentral vor dem Tor zugesprochen wurde. Kapitän Oliver Rademacher schoss, der Ball wurde abgelenkt und landete im Toraus.

Ein schnell vorgetragener Konter sollte dann die Entscheidung bringen (80.). Christian Mikolajczak, Mittelfeldakteur mit Licht und Schatten, beförderte den Ball in den Strafraum, wo Trienenjost völlig frei auftauchte und mit einem überlegten Flachschuss seine Torjägerqualitäten einmal mehr unter Beweis stellte.

Der nun stürmisch angreifende Gast hatte nur noch eine Gelegenheit durch Thomas Pütters, Terhorst zeigte sich bei seinem Schuss aber auf dem Posten.

(RP)