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TuS Kranenburg kassiert nächste bittere Niederlage

Abstiegsrunde Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern : Arminia Kapellen und SV Herongen feiern den Klassenerhalt

Der TSV Weeze II und TuS Kranenburg liefern sich ein Duell um Rang sechs, der die Rettung bedeutet, wenn höchstens zwei Mannschaften aus dem Fußball-Kreis 8 aus der Bezirksliga-Gruppe 5 absteigen.

In der Abstiegsrunde der Kreisliga A Kleve/Geldern steht inzwischen fest, dass der SV Donsbrüggen und die SG Keeken/Schanz den GSV Geldern, der seine Mannschaft zurückgezogen hat, in die B-Liga begleiten werden. Hoffnungen auf den Klassenerhalt dürfen sich noch der TuS Kranenburg und der TSV Weeze II machen, die den Kampf um Platz sechs unter sich ausmachen. Dieser bedeutet allerdings nur dann die Rettung, wenn höchstens zwei Mannschaften aus dem Fußball-Kreis 8 aus der Bezirksliga-Gruppe 5 absteigen, was aktuell der Fall wäre.

Am drittletzten Spieltag der Abstiegsrunde unterlag der BV Sturm Wissel dem SV Blau-Weiß Herongen mit 0:4 (0:2). Spielertrainer Sebastian Tissen (28.), Simon Ewald (40., 60.) und Marcel Peters (88.) trafen für die Gäste, die damit den Klassenerhalt geschafft haben. „Nach dem Spiel ist bei mir schon die Erleichterung durchgebrochen“, sagte Herongens Spielertrainer nach dem Match. „Das war heute einfach zu wenig“, zeigte sich Wissels Trainer Marco Schacht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

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Der TSV Weeze II schaffte gegen die Sportfreunde Broekhuysen II immerhin ein 1:1 (0:0) und hat jetzt drei Punkte Vorsprung auf den Tabellensiebten TuS Kranenburg. In einer chancenarmen Partie gingen die Gäste durch Richard Heghmans (63.) in Führung, nach 85 Minuten stellte Dogan Erkis den Endstand her. „Vielleicht hilft uns ja dieser Punkt in der Endabrechnung“, sagte Weezes Trainer Tim Dünte. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, meinte sein Gegenüber Timo Ingenlath.

Der TuS Kranenburg muss sich nach der bitteren 1:3 (1:0)-Niederlage gegen Arminia Kapellen so langsam auf den Abstieg einstellen, während die Gäste aus Geldern nach dem Spiel auf den Klassenerhalt anstoßen durften. Beide Mannschaften gestalteten die Partie zunächst ausgeglichen. Der TuS ging nach 41 Minuten durch Adrian Stiens in Führung. Bis zur 60. Minute durfte Kranenburg von einem wertvollen Dreier träumen – dann erzielte Tim Beßler auf der anderen Seite das 1:1. „Mit dem Ausgleich sind sofort die Köpfe der Jungs nach unten gegangen. Das Selbstbewusstsein war wie weggeblasen. Danach lief entsprechend nicht mehr viel bei uns zusammen“, sagte TuS-Trainer Michael Umbach. Die Gäste bestimmten fortan die Partie und sorgten mit einem späten Doppelschlag von Paul Oymanns und Dominik Bollen (88. und 90.) für die Entscheidung. „Wir haben auch nach dem Rückstand an uns geglaubt. Und uns dann am Ende für eine vor allem auch kämpferisch starke Vorstellung belohnen können“, sagte Kapellens Trainer Marcel Lemmen, der mit seiner Mannschaft auch in Zukunft im Kreisliga-Oberhaus mitmischt.

Die SG Keeken/Schanz verlor gegen den SV Veert unglücklich mit 0:1 (0:0). Drei Aluminiumtreffer und ein von Simon Berressen verschossener Elfmeter (70.) verhinderten ein besseres Ergebnis für die Gastgeber. Und wie so oft im Fußball wurde der Chancen-Wucher in der Schlussphase auch noch mit einer Niederlage bestraft. In der 85. Minute war es Nico van Bergen, der mit dem Siegtor für die Gäste aus Geldern den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellte. „Chancen nicht genutzt, Spiel verloren. Ist ganz einfach“, ärgerte sich SG-Coach Stefan Stang nach der Partie. „Wir haben sehr glücklich gewonnen“, gab der Veerter Trainer Daniel Neuer zu.