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TSV Wachtendonk-Wanklum schlägt Viktoria Goch mit 3:2

TSV Wachtendonk-Wankum : Guido Contrino zieht den Hut vor seinem Team

Der Trainer lobt die Energieleistung des Fußball-Landesligisten beim 3:2 bei Viktoria Goch. Coach Daniel Beine wiederum sieht den Bezirksligisten, der am Samstag 4:1 beim RSV Praest gewonnen hat, auf einem guten Weg.

Hinter dem Fußball-Landesligisten TSV Wachtendonk-Wankum liegt ein Wochenende, das durchaus als überaus ambitioniert bezeichnet werden kann. Coach Guido Contrino bestritt mit seinem Personal ein Trainingslager auf eigener Anlage mit zwei kräftezehrenden Einheiten am Samstag und einer am Sonntag. Und obendrauf gab es zwei Testspiele, in denen es Erfolge gab. Nach dem 6:1 (3:0) am Samstagabend gegen den A-Ligisten TSV Nieukerk schaffte die Mannschaft am Sonntag einen 3:2-Sieg nach 1:2-Rückstand beim ambitionierten Bezirksligisten Viktoria Goch.

Besonders der Auftritt seiner Kicker im Gocher Hubert-Houben-Stadion hatte Contrino imponiert. „Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Es war bemerkenswert, wie sie die Partie gegen einen starken Gegner wie Goch nach diesem strapaziösem Programm noch mit einer Energieleistung gedreht hat. Ein Remis wäre allerdings auch gerecht gewesen“, sagte der TSV-Trainer. Markus Müller (2.) hatte sein Team in Führung gebracht. Die Viktoria wendete durch Tore von Daniel Vogel (9.) und Jan-Luca Geurtz (40.) zwischenzeitlich das Blatt. Eric Holz (62.) und Kai Baumeister (67.) machten den Sieg der Gäste in Hälfte zwei perfekt. „Wir hätten zur Pause deutlicher führen müssen und haben 70 Minuten sehr gut gespielt“, sagte Viktoria-Coach Daniel Beine.

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Der TSV Wachtendonk-Wankum hatte auch am Samstag beim 6:1 gegen den TSV Nieukerk schon überzeugt. Nicolas Dennesen (6.), Gerrit van Dinter (20.), Kai Baumeister (22.), Markus Müller (52., 54.) und Nico Drummer (87.) waren die Torschützen. Mirko van Bergen (73.) gelang der Ehrentreffer für den TSV.

Viktoria Goch hatte in seinem ersten Testspiel des Wochenendes am Samstag einen 4:1 (2:1)-Erfolg beim Landesligisten RSV Praest erreicht. RSV-Trainer Roland Kock musste in der Partie auf fünf wichtige Akteure verzichten. „Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Doch wir waren gegen einen Gegner, der für meine Begriffe gute Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga hat, trotzdem chancenlos“, sagte er. Nick Konopatzki (10.), traf für den RSV. Die Tore der Viktoria erzielten Marius Alt (28.). Jan-Luca Geurtz (44., 53.) und Levon Kürkciyan (79.). „Das war ein gutes Spiel, wir sind schon auf einem ordentlichen Niveau unterwegs“, sagte Beine.

Landesligist SV Hönnepel-Niedermörmter musste sich am Freitagabend beim SV Rindern (Bezirksliga) mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Der Gast wurde dabei in der Anfangsphase noch seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte. „Doch dann hat unser Spiel darunter gelitten, dass wir gleich vier Akteure auswechseln mussten“, sagte Trainer Sven Schützek. Tobias Tatzel musste nach einem Foulspiel mit Verdacht auf einen Bänderriss vom Feld. Zudem mussten Baris Özcelik, Maik Noldes und Baran Özcan die Partie vorzeitig beenden, weil sie angeschlagen waren. Die für Sonntag geplante Heimpartie des Landesligisten gegen die DJK SF Lowick ist ausgefallen. Der Grund: Der Gegner hatte nicht nur Personalprobleme, sondern einer seiner Spieler hatte auch ein positives Ergebnis bei einem Corona-Schnelltest.

Christian Roeskens, Trainer des SV Rindern, lobte seine Mannschaft nach dem Erfolg gegen die SV Hö.-Nie. aus zwei Gründen. „Zum einen haben wir sehr gute Defensivarbeit geleistet. Zum anderen haben wir unsere Chancen eiskalt genutzt“, sagte er. Marcel Reintjes (58.) und Philipp Roosen (74.) erzielten die Treffer des Bezirksligisten.

Landesligist SGE Bedburg-Hau erreichte im Test beim Bezirksligisten SV Straelen II ein 2:2 (1:2). Die Mannschaft von Trainer Sebastian Kaul ging zwar nach sieben Minuten durch ein Tor von Julian Kühn in Front. „Doch anschließend haben wir in der ersten Halbzeit nicht ansatzweise das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wurden vom starken SV Straelen II teilweise sogar vorgeführt“, sagte Kaul. Die 2:1-Führung des Gastgebers, für die Peter Okafor (28., 39.) mit seinen Toren gesorgt hatte, war deshalb mehr als verdient. Nach dem Wechsel steigerte sich die SGE wieder und glich durch Julius Kühn (54.) aus.