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Lokalsport: Triathlon: Teilnehmerrekord mit Technik-Panne

Lokalsport : Triathlon: Teilnehmerrekord mit Technik-Panne

Es sollte der Abschluss der ersten großen Triathlon-Kreismeisterschaft werden, doch dann versagte die Technik. Die Zeiterfassung der Firma Mika Timing verweigerte ihren Dienst. Die Zeiten der Sportler fehlten als Folge.

Die Organisatoren waren sichtlich bedient. "Das lag nicht in unserer Hand. Mika Timing ist Marktführer und die Zusammenarbeit hat in den vergangenen Jahren immer super geklappt", sagt Andreas Lötz vom Organisationsteam. Für die Kreismeisterschaften heißt das: Der Endstand der beiden vorhergegangenen Wettbewerbe in Kleve und Aldekerk gilt. Armin Gero Beus siegte bei der Männerhauptklasse, Stefanie Schau bei den Frauen. Bei den meisten Sportlern in Goch galt aber trotz der Panne: "Macht nichts, es hat wieder Spaß gemacht!"

 Bei gutem Wetter traten 400 Teilnehmer an.
Bei gutem Wetter traten 400 Teilnehmer an. Foto: Evers, Gottfried

650 Sportler sind beim 3. GochNess-Triathlon rund um Kessel an den Start gegangen. Die Teilnehmerzahl konnte im Vergleich zum vergangenen Mal noch einmal deutlich gesteigert werden, die Veranstaltung in Goch spricht sich unter den Breitensportlern in der Region immer mehr herum.

 Die Männer stürzen sich vom Ufer aus in den Badesee. Dabei kann es am Start schonmal eng werden.
Die Männer stürzen sich vom Ufer aus in den Badesee. Dabei kann es am Start schonmal eng werden. Foto: Gottfried Evers

Im Gegensatz zur 2. Ausgabe spielte dieses Mal sogar das Wetter mit. Während es damals noch teilweise strömenden Regen gegeben hatte, wurden dieses Mal nur diejenigen nass, die sich freiwillig ins kühle Nass stürzten. "Das waren traumhafte Bedingungen in diesem Jahr. Das Wetter war klasse und von der Organisation her gab es keine Probleme. Da hat alles gestimmt", sagt Andreas Lötz.

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Neben den Einzelstartern kämpften in diesem Jahr zum ersten Mal auch Staffelteams um die Bestzeiten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Anstatt sich durch alle drei Disziplinen (also Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen) zu quälen, teilt man sich alles drei einfach auf. Das kommt vor allen Dingen den Sportlern entgegen, die sich den kompletten Triathlon nicht zutrauen. Aber auch den Veranstaltern, die einen Volkstriathlon organisiert haben, bei dem nicht nur Spitzensportler eine Chance haben, sondern jeder, der Lust an Bewegung hat. Die Resonanz gibt ihnen Recht: Alleine 48 Staffeln kämpften um den Sieg. Immer im Vordergrund: der Spaß am Sport.

Die zu absolvierenden Strecken im See, auf dem Rad und zu Fuß waren je nach Altersklasse unterschiedlich anspruchsvoll. Geschwommen wurde im See des GochNess, auf dem Landweg ging es unter anderem über die B 504. Die kleinsten Teilnehmer warfen sich im Hallenband in die Fluten, das auf angenehme 29 Grad beheizt wurde.

Im nächsten Jahr soll mit funktionierender Technik die 4. Ausgabe des GochNess-Triathlons ein voller Erfolg werden. "Wenn wir dann genau so viele Triathleten wie in diesem Jahr begrüßen können, wäre das super und ein großer Erfolg für uns", sagt Organisator Andreas Lötz.

(lukra)