Top-Turnier der Pferdefreunde

Toller Pferdesport vor großartiger Kulisse – so ließ sich der Youngster Event beim Club der Pferdefreunde überschreiben, das am vergangenen Wochenende auf der Reitanlage am Huckschen Hof über die Bühne ging.

Toller Pferdesport vor großartiger Kulisse — so ließ sich der Youngster Event beim Club der Pferdefreunde überschreiben, das am vergangenen Wochenende auf der Reitanlage am Huckschen Hof über die Bühne ging.

Und wie bei den Pferdefreunden nicht anders zu erwarten, hatte auch dieses Mal das Team um Club-Chef Jürgen Gembler alles propper vorbereitet, um den Reitern ideale Startbedingungen zu ermöglichen.

Nicht nur einmal erlebten hier die Protagonisten im Sattel eine atemberaubende Atmosphäre, gingen ein "Oh" und "Ah" durch die Reihen, wenn entweder eine Hindernisstange klapperte oder gar am letzten Sprung noch fiel.

"Die Atmosphäre auf dem Huckschen Hof ist eine ganz Besondere und durchaus mit der auf großen internationalen Turnieren vergleichbar", schilderte ein Teilnehmer seine Eindrücke des Turniers von Reitern für Reiter.

Reining knüpft an Erfolge an

Ähnlich muss es auch die Lohengrin Amazone Stefanie Reining gesehen haben, die noch eine Woche zuvor beim Internationalen Turnier in Leverkusen mehrfach punkten konnte. Denn die talentierte Springreiterin knüpfte in Goch nahtlos an ihren Erfolgen an.

So erzielte sie in der Stilspringprüfung der Klasse M* am zweiten von insgesamt vier Turniertagen auf ihrem Paradepferde Diva mit einer Wertnote (WN) von 8,6 (die beste Note ist die 9) die höchste WN des Tages. Da gab es zurecht Beifall für diese Vorstellung, zu deren Beurteilungskriterien neben Sitz und Einwirkung der Reiterin auch der Ritt in der Gänze gehörte.

Doch nicht nur Reining kam der Zielvorstellung des einheitlichen Springstils nach den Grundsätzen der klassischen Springausbildung sehr nahe. Denn auch der Straelener Marvin Völlmecke (Solitaire, WN 8.40), die von-Driesen-Reiterin Carina Schoofs (La Luna, 8.10) und Lokalmatadorin Charlotte Iffland (Chiquita, 8.00) ritten an diesem Tag deutlich in diese Richtung und zeigten zum Beispiel, dass der leichte Sitz der sich ständig ändernden Situationen — vor allem in der Halle — anpasste.

Tollen Ponysport gab es beim M**-Springen mit Siegerrunde, die vom Osnabrücker Gerome Gräefe mit einem wahren Husarenritt gewonnen wurde. Er siegte vor der Mülheimerin Debby Sterzenbach, amtierende Rheinische Meisterin der Ponyreite .

Zur der Siegerrunde hatte sich auch die Kalkarerin Madita Brauer (Mona Liesa) qualifiziert, die allerdings vier Springfehlerpunkte hinnehmen musste, was Rang vier bedeutete. Noch einmal richtig spannend wurde es beim abschließenden S*-Springen mit Stechen, das durchaus als krönender Abschluss des Youngster Event gewertet werden dürfte. Es wurde von Nicole Jost aus Haiger-Rodenbach gewonnen.

Kompliment von Richtergruppe

"Wir haben eine gelungene Veranstaltung erlebt, bei der sich die jungen Reiter aus Deutschland, Luxemburg und Norwegen mit ihren Pferden in hervorragender Form präsentierten", sagte Dieter Kempken im Namen der Richtergruppe. "Dem Veranstalter müssen wir ein großes Kompliment für das souverän organisierte und durchgeführte Turnier aussprechen." Ein Lob, das die Gocher Pferdefreunde gerne gehört haben dürften.

(RP)