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Tischtennis: WRW verliert 3:6 gegen SV DJK Holzbüttgen

Dritte Tischtennis-Bundesliga : WRW Kleve kassiert bittere Heimniederlage

Die Mannschaft kann beim 3:6 im Heimspiel gegen den SV DJK Holzbüttgen die Gunst der Stunde nicht nutzen. Sie verliert gleich drei Partien im entscheidenden fünften Satz.

 WRW Kleve hat in der Dritten Tischtennis-Bundesliga der Damen die Gunst der Stunde nicht genutzt und einen überraschenden Punktgewinn verpasst, der die Aussichten auf den Klassenerhalt weiter verbessert hätte. Die Mannschaft musste sich am Sonntag im Heimspiel gegen den nicht in Bestbesetzung angetretenen SV DJK Holzbüttgen mit 3:6 geschlagen geben. „Das ist eine ganz bittere Niederlage, weil gefühlt für uns wenigstens ein Unentschieden möglich gewesen wäre“, sagte Klaus Seipold, Teammanager der WRW-Damen.

Entscheidend war, dass die Kleverinnen gleich drei der vier Partien, die erst im fünften Satz entschieden wurden, verloren. Besonders ärgerlich war dabei die 2:3-Niederlage, die Spitzenspielerin Aya Umemura in ihrem ersten Einzel gegen Martyna Dziadkoewic, Nummer zwei der Gäste, hatte hinnehmen müssen. Denn sie ließ beim 10:12 im fünften Durchgang gleich sechs Matchbälle ungenutzt. Martyna Dziadkoewic bewies dann auch in ihrem zweiten Einzel gute Nerven, das sie gegen die Niederländerin Carlo Nouwen durch ein 11:9 im fünften Satz für sich entschied. Zu Beginn hatten schon Mara Lamhardt, die kurzfristig für die erkrankte Lea Vehreschild eingesprungen war, und Pia Dorißen ihr Doppel nach einer 2:1-Satzführung noch mit 2:3 verloren. „Es war halt irgendwie nicht unser Tag. Das war schon frustrierend“, sagte Seipold.

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Nach den Doppeln und den ersten vier Einzel hatten trotzdem noch gute Chancen auf einen Punktgewinn bestanden. Aya Umemura/Carla Nouwen sowie Mara Lamhardt und Pia Dorißen hatten mit ihren Erfolgen dafür gesorgt, dass der Gastgeber beim Stand von 3:3 darauf hoffen konnte, dem Saisonziel wieder ein Stückchen näher zu kommen. Doch nachdem Aya Ume­mura das Spitzeneinzel mit 1:3 und Carla Nouwen anschließend mit 2:3 verloren hatte, war die Hoffnung dahin. Nach einem glatten 1:3 von Mara Lamhardt war die Niederlage schließlich besiegelt. „Wir wurden auf jeden Fall unter Wert geschlagen“, sagte Klaus Seipold. Doch in diesem Moment war das noch nicht einmal ein schwacher Trost für ihn.