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Tischtennis WRW Kleve und DJK Rhenania Kleve

Tischtennis : Rhenania muss NRW-Liga verlassen

WRW Kleves Regionalliga-Damen überraschen mit 8:1-Auswärtssieg in Mariaweiler.

Überraschend deutlich verliefen die Partien der Klever Tischtennisdamen am Wochenende. Während WRW Kleve in der Regionalliga und Verbandsliga Siege erspielten, unterlagen WRW Kleve II in der Oberliga und die DJK Rhenania Kleve in der Verbandsliga.

Bitter ist die Pleite vor allem für die DJK, die durch die 1:8-Niederlage gegen den Tabellenletzten ETuS Wedau und das 5:8 bei TS Krefeld auf den Relegationsplatz abrutscht. Dadurch wird ie Vier voraussichtlich noch einmal Ende Mai in den Relegationsspielen behaupten müssen, um den Verbleib in der Liga zu sichern. Den einzigen Punkt am Freitagabend erspielte das Doppel Claudia Sesing/Christiane Schlesinger. Gegen diesen Gegner behauptete sich WRW Kleve 3 einen Tag später mit 8:3. Auch die WRW-Damen gehen Ende Mai in der Relegation an die Tische, kämpfen dann aber um den Aufstieg in die NRW-Liga. Beim 5:8 in Krefeld blieb Rhenanias Lucia Jansen im Doppel und Einzel ungeschlagen.

In der Oberliga musste WRW Kleve gegen den SV Holzbüttgen 2 eine 1:8-Pleite akzeptieren. Die Reserve musste auf eine geschwächte Mannschaftsaufstellung zurückgreifen und ging mit Lea Vehreschild, Nefel Ari, Petra Jenisch und Marie Janssen an die Tische. Einzig Vehreschild und Ari ergatterten einen Zähler im Doppel.

  • Mara Lamhardt (links) und Maria Beltermann
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  • WRW-Spitzenspielerin Aya Umemura. ⇥RP-Foto: Gottfried Evers
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Besser und sogar besser als erwartet lief es hingegen in der Regionalliga, wo man nach einer Punkteteilung in der Hinrunde nun einen 8:1-Erfolg gegen den TTC Mariaweiler verbuchte. Judith Hanselka verlor ein Einzel gegen Hannah Schönau, während sich Aya Umemura, Maria Beltermann und Mara Lamhardt ohne Niederlage schadlos hielten.

Herren-NRW-Liga: SC Arminia Ochtrup – DJK Rhenania Kleve 9:1. Ohne das nötige Quäntchen Glück unterlag die Klever Rhenania dem SC Arminia Ochtrup im Rückspiel mit 1:9 (15:28-Sätze). DJK-Spitze „Jojo“ Kirchner: „Leider haben wir vier Fünfsatzspiele knapp verloren. Zudem mussten wir auf Christian Schlesinger (Urlaub) und „Olli“ Janssen (verletzt) verzichten!“ Für die beiden Stammkräfte spielten im dritten Paarkreuz die beiden Nachwuchshoffnungen Lucca-Henk Kaus und Hendrik ter Steeg auf. Der deutliche Heimsieg der zuletzt schwächelnden Töpferstädter besiegelte am drittletzten Spieltag endgültig den direkten Abstieg der DJK-Herren aus der NRW-Liga. Fünf Zähler Rückstand auf die Relegationsränge sind in den beiden noch ausstehenden Begegnungen nicht mehr wettzumachen.

Die deutliche Niederlage des Schlusslichtes beim Tabellendritten zeichnete sich im Doppel ab. Während Kirchner/Andreas Bolda und Kaus/ter Steeg gegen Amin Nagm/Dominik Gust bzw. Niklas Hannekotte/Yannick Flehmig jeweils in vier Sätzen unterlagen, konnten Simon Jansen/Martin Blume eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel bringen. Die DJK-Paarung unterlag der SC-Spitzenpaarung Christopher Ligocki/Nils Dinkhoff im Entscheidungsdurchgang mit 5:11. Ebenfalls im fünften Satz zogen im weiteren Verlauf die beiden DJK-Spitzen Kirchner (Ligocki – 11:13) und Bolda (Ligocki - nach 2:1-Satzführung) sowie Blume (Dinkhoff – nach 2:1 Satzführung) den Kürzeren. Einseitiger ging es in den weiteren Begegnungen von Bolda (1:3 Nagm), Kaus (1:3 Flehmig) und ter Steeg (0:3 Hannekotte) zu. Der Ehrenzähler beim Gastspiel im Münsterland ging auf das Konto von Jansen. Der Klever Mannschaftsführer setzte sich gegen Gust in vier Sätzen durch.

Herren-Landesliga 7: TTVg WRW Kleve – VfL Rhede 8:8. Mit einer Punkteteilung (30:33-Sätze) endete das Verfolgerduell zwischen der TTVg WRW Kleve und dem Tabellenzweiten VfL Rhede. Mannschaftsführer Peter Hendricks, der mit zwei Einzelerfolgen eifrigster Punktesammler war: „Gerechtes Unentschieden zwischen zwei nicht in Bestbesetzung aufspielenden Mannschaften. Eine schönes, spannendes Spiel!“ Während die WRW-Sechs mit fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Relegationsrang die beiden letzten Saisonspiele nunmehr gelassen angehen kann, ist der Mannschaft aus dem Westmünsterland mit 29:11-Punkten die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen.

Den besseren Auftakt erwischte der Gastgeber. Gegen die bislang starken VfL-Paarungen (16:8-Siege) kamen sowohl Vincent Kepser/Maikel Peters (3:0 Frank den Boer/Alexander Kempkes) als auch Hendricks/Daniel Schouten (3:1 Steffen Rademacher/Martin Brokamp) zum Zuge. Jens Roeloffs/Stefan Merfeld unterlagen dem noch ungeschlagenen Spitzendoppel der Gäste Niels Blum/Matthias Schäpers. Nach der 2:1-Führung punkteten die beiden WRW-Spitzen Kepser und Roeloffs jeweils im Entscheidungsdurchgang gegen Schäpers sowie Hendricks (3:0 Kempkes, 3:2 den Boer) und Merfeld und Schouten (beide in vier Sätzen gegen Rademacher). Einen erneuten Sieg gegen den VfL verhinderten Niederlagen von Schouten (1:3 Brokamp) und Kepser/Peters. Das WRW-Doppel unterlag Blum/Schäpers in vier Sätzen.