Tischtennis WRW Kleve und DJK Rhenania Kleve

Tischtennis : Schlusslicht Rhenania Außenseiter

WRW-Herren droht in der Landesliga gegen den VfL Rhede weitere Niederlage. WRW-Damenreserve spielt in der Oberliga mit Ersatz. Noch ein Punkt bis zur Meisterschaft. DJK-Damen müssen punkten.

Herren-NRW-Liga 2: SC Arminia Ochtrup – DJK Rhenania Kleve. Nach dem überraschenden Heimsieg gegen den Tabellenfünften TTC BW Grevenbroich steht für die Klever Rhenania am Sonntag (Spielbeginn: 11 Uhr) die vorletzte Auswärtsaufgabe an. Von der Tabellensituation bleibt den DJK-Herren auch beim Gastspiel im nordwestlichen Münster nur die Außenseiterrolle. Während die DJK-Sechs mit 6:32-Punkten das Tabellenende ziert, belegen die Töpferstädter vor dem zweiten direkten Vergleich mit 30:8-Zählern gemeinsam mit dem TTC Waldniel Rang drei. Im Gegensatz zur Rhenania, die in den letzten vier Begegnungen immerhin 3:5 Zähler verbuchen konnte, enttäuschte die zuvor in fünfzehn Begegnungen ungeschlagenen Arminia zuletzt auf der ganzen Linie. Durch die Niederlagen gegen Ronsdorf (6:9), in Wickrath (6:9) und Düsseldorf II (3:9) sowie dem 8:8 Remis in Bottrop ist die sicher geglaubte Meisterschaft in weite Ferne gerückt.

„Jojo“ Kirchner: „Wir versuchen den Rückenwind mitzunehmen und wollen Ochtrup ein bisschen ärgern!“ Personell hat sich beim Gastgeber einiges getan: Weil der bisherige Spitzenspieler Amin Ngam berufsbedingt nicht immer zur Verfügung steht, wurde zur Rückrunde kurzerhand der mongolische Nationalspieler Munkhzorig Jargalsaikhan verpflichtet. Da der 20-jährige Neuzugang von sich aus allerdings auf einen Aufenthalt in Deutschland verzichetete, lockte Scheipers mit Kirill Shurapov und Pavel Omelyanovich zwei junge weißrussische Talente zum SCA. Spielt das in der Schwanenstadt mit 9:5 erfolgreiche Team aus dem Münsterland in Bestbesetzung auf, wird die Rhenania auf Christopher Ligocki (7:9), Nagm (8:8), Nils Dinkhoff (8:5), Mark Beuing (4:5), Michael Hillebrandt (10:0), Shurapov (1:4) oder Omelyanovich (1:1) treffen.

Herren-Landesliga 7: TTVg WRW Kleve – VfL Rhede. Nicht wie erhofft lief es am vergangenen Wochenende für den Tabellendritten um Mannschaftsführer Peter Hendricks beim TV Mehrhoog. Ohne Vincent Kepser und Jens Roeloffs unterlagen die WRW-Herren dem Aufsteiger mit 5:9. Eine weitere Niederlage droht dem WRW-Sextett am Samstag (Spielbeginn: 18.30 Uhr) im Heimspiel gegen den VfL Rhede. Die Gäste aus dem Westmünsterland sind seit sechs Spieltagen ungeschlagen und spielen in der Halle am Mittelweg als Tabellenzweiter auf. Nach der 6:9 Niederlage in Rhede dürfte die Mannschaft um Niels Blum (12:2 Siege) nichts unversucht lassen, den Spieß in der Klever Oberstadt umzudrehen.

Neben Blum bietet der letztjährige Tabellendritte in der Rückrunde im Spitzenpaarkreuz Tobias Lampe (bisher Brett drei – 11:4 Siege) auf. In der Mitte gingen für den VfL in der zweiten Serie bisher Matthias Schäpers (5:5) und Frank den Boer (8:0) auf Punktejagd. Auf Marcel Elsing (4:1) und Alexander Kempkes (2:6) dürfte die WRW-Sechs im dritten Paarkreuz treffen.

Damen-Tischtennis: Vor schweren Aufgaben stehen die Damen von WRW Kleve in der Regionalliga und Oberliga. Bereits um 16:30 Uhr startet die Regionalligapartie beim TTC Mariaweiler, dem man in der Hinrunde immerhin einen Punkt abnehmen konnte.

Im ersten Vergleich schlugen die WRW-Damen allerdings auch mit der Doppelspitze Aya Umemura/Judith Hanselka auf. Beide werden zwar Samstag auch mit von der Partie sein, allerdings klagte Hanselka zuletzt über Rückenbeschwerden, sodass ihre Leistungsfähigkeit abzuwarten bleibt. Voraussichtlich werden Maria Beltermann und Pia Dorißen mit nach Mariaweiler reisen.

In der Oberliga steht das Spitzenspiel im Kampf um die Meisterschaft an. Dazu reist WRW Kleve II zur DJK Holzbüttgen 2, wird allerdings nicht in bester Besetzung spielen können. So könnten Lea Vehreschild, Marie Janssen, Marion Klußmann und Hannah Stemmler zum Einsatz kommen. „Wir haben an diesem Spieltag leider ein personelles Problem und müssen schauen, wie wir uns aufstellen“, sagt WRW-Mannschaftsbetreuer Klaus Seipold. Ein Punktgewinn würde die vorzeitige Meisterschaft bedeuten.

In der Verbandsliga haben die DJK Rhenania Kleve und WRW Kleve III mit dem ETuS Wedau am kommenden Wochenende den gleichen Gegner vor der Brust. Die DJK nimmt den ETuS bereits Freitag in Empfang, WRW tritt die Reise nach Wedau am Sonntag an. Beide Klever Teams gehen als Favoriten gegen den Tabellenletzten an die Tische. Wichtig ist die Partie für die DJK, die die Punkte gegen Wedau im Abstiegskampf dringend benötigt. Denn wenn sie den Verbleib in der Liga aus eigener Kraft und ohne den Umweg über die Relegationsspiele schaffen wollen, müssen sie die letzten beiden Saisonspiele gewinnen.

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