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Tischtennis: WRW Kleve II verliert 4:6 bei Borussia Düsseldorf

Tischtennis : WRW II schiebt nach Niederlage „ordentlich Frust“

Für das Team wäre in der Damen-Regionalliga beim 4:6 in Düsseldorf mehr drin gewesen. Für die Herren-Mannschaft fühlt sich ein 8:8 eher wie eine Niederlage an.

WRW Kleve II hatte sich in der Tischtennis-Regionalliga der Damen in der Partie beim PSV Borussia Düsseldorf eigentlich nichts ausgerechnet. Doch als die Niederlage feststand, war die Enttäuschung bei den Gästen groß. „Wir haben auf der Rückfahrt ordentlich Frust geschoben“, sagte Klaus Seipold, Teammanager der WRW-Damen.

Denn das Team hatte beim 4:6 die Chance verpasst, mit einer Überraschung einen großen Schritt zum Ziel Klassenerhalt zu machen. „Es war weitaus mehr drin für uns – wenigstens ein Unentschieden, wenn nicht sogar ein Sieg“, so Seipold. Doch erst vergab Lea Vehreschild bei ihrer Fünf-Satz-Niederlage in ihrem ersten Einzel im vierten und fünften Durchgang jeweils einen Matchball. Und dann musste sich Pia Dorißen in ihrem zweiten Einzel denkbar knapp geschlagen geben, nachdem sie einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt und im entscheidenden fünften Durchgang zwei Matchbälle gehabt hatte. „Beide Spielerinnen haben in diesen Partien ihre besten Leistungen in dieser Saison gezeigt. Schade, dass sie sich dafür nicht belohnt worden sind“, sagte Seipold.

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Den Grundstein für eine mögliche Überraschung hatten Pia Dorißen/Lea Vehreschild und Mara Lamhardt/Maria Beltermann zu Beginn in den Doppeln gelegt. Sie brachten den Außenseiter mit 2:0 in Führung. Maria Beltermann und Lea Vehreschild steuerten die beiden weiteren Punkte in den Einzeln bei. „So ärgerlich die Niederlage auch ist: Die Mannschaft hat mit einer starken Leistung bewiesen, dass sie das Zeug hat, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen“, sagte Klaus Seipold.

Das erste Herren-Team von WRW Kleve erreichte in der Verbandsliga im Heimspiel gegen die DJK Adler Frintrop ein 8:8. Das Remis fühlte sich für den Gastgeber aber bei einem Satzverhältnis von 35:28 eher wie eine Niederlage an. Dass es nicht zum Sieg gereicht hatte, lag daran, dass WRW fünf der sechs Partien verloren hatte, die in den fünften Satz gegangen waren.

„Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem der Mannschaft die nötige Portion Glück gefehlt hat, um einen Erfolg zu schaffen“, sagte WRW-Vorsitzender Peter Hendricks. Hiroshi Leo Kittenberger/Vincent Kepser verhinderten am Ende mit ihrem zweiten Doppelsieg sogar eine Niederlage. Die weiteren Zähler steuerten Hiroshi Leo Kittenberger, Vincent Kepser, Elijas Erkis, Bastian Beyerinck, Jakob Kramer und Bastian Beyerinck/Jakob Kramer bei.