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Tischtennis: WRW Kleve hängt in der Dritten Liga weiter in der Luft

Tischtennis : WRW Kleve hängt in der Dritten Liga weiter in der Luft

Der Deutsche Tischtennis-Bund hat die Spiele in der dritthöchsten Klasse für den November noch nicht abgesagt. Klarheit herrscht dagegen für die zweite Mannschaft von WRW in der Regionalliga.

WRW Kleve hat jetzt wenigstens in einem Punkt Klarheit, wie es für seine beiden Damen-Mannschaften weitergeht, die in Klassen spielen, die unter der Regie des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) laufen. In der Regionalliga, in der das zweite Team von WRW als Neuling nach fünf Partien mit 4:6-Punkten auf dem Relegationsplatz steht, werden im November keine Spiele ausgetragen. Denn diese Klasse wird dem Amateursport zugerechnet, der von der Politik ja erneut in den Corona-Lockdown geschickt wurde.

Der DTTB hat zudem beschlossen, dass in der vierthöchsten Klasse ebenso wie in allen Ligen des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes nur noch eine Einfachrunde ausgetragen wird. Die bisher ausgetragenen Spiele werden dabei in die Wertung genommen. Allerdings hat der DTTB sich im Gegensatz zum Westdeutschen Verband noch nicht dazu durchgerungen, auch alle Partien für den Rest des Jahres abzusagen. Deshalb müssen sich die Regionalliga-Spielerinnen von WRW Kleve darauf einstellen, dass sie eventuell im Dezember noch aufschlagen müssen, wenn der Amateursport dann wieder gestartet werden darf.

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Die erste Damen-Mannschaft des Vereins, Neuling in der Dritten Liga, hängt dagegen weiter in der Luft. Denn für diese Klasse wurde noch nicht entschieden, ob sie ebenfalls unter den Amateursport fällt oder doch dem Profibereich zugeordnet wird. Nach Verständnis des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fallen die Dritten Ligen unter die Definition Profisport und müssten deshalb fortgesetzt werden.

Klaus Seipold, Teammanager der WRW-Damen, ist anderer Ansicht. „Ich glaube nicht, dass man im Tischtennis von der Dritten Liga als Profiklasse sprechen kann. Da sind zum größten Teil reine Amateure aktiv“, sagt Seipold. WRW muss nun abwarten, wie abschließend in der Sache entschieden wird. Für Klaus Seipold ist allerdings klar, dass auch die erste Damen-Mannschaft des Vereins im November nicht mehr spielen wird. „Denn wir haben derzeit keine Möglichkeiten zum Training, weil die Sporthallen in Kleve geschlossen sind. Und ohne eine vernünftige Vorbereitung können wir keine Meisterschaftsspiele bestreiten“, sagt Seipold.

WRW Kleve will seine Partien in der dritthöchsten Klasse deshalb mach Möglichkeit weiter absagen, wie es am vergangenen Wochenende geschehen ist. Diese Chance besteht, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve oder im Gebiet des gegnerischen Teams über der Marke von 50 liegt. „Sowohl unsere Spielerinnen als auch unsere Betreuer fühlen sich beim Sport im Moment einfach nicht wohl. Deshalb wollen wir unter allen Umständen verhindern, dass wir derzeit Meisterschaftspartien bestreiten müssen“, sagt Klaus Seipold. WRW würde es aus diesem Grund begrüßen, wenn sich der DTTB auch in der Dritten Liga dazu entschließen würde, die Saison in diesem Jahr nicht mehr fortzusetzen.