Turnier der Superlative Rom wird zum Mekka der Tischtennis-Senioren

Kreis Kleve · Mehr als 6.000 Spielerinnen und Spieler gehen bei der Weltmeisterschaft an den Start. Darunter auch ein Quartett aus dem Kreis Kleve.

Annemarie Falkowski vom TTC Geldern-Veert trifft unter anderen auf eine Chinesin.

Annemarie Falkowski vom TTC Geldern-Veert trifft unter anderen auf eine Chinesin.

Foto: Jürgen Venn

Mehr als 6.000 Sportlerinnen und Sportler aus 109 Nationen, 47.000 Quadratmeter Spielfläche mit 350 Tischen, jeweils mehr als 200 freiwillige Helfer und offizielle Funktionäre – bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft der Senioren, die von Samstag, 6. Juli, bis Sonntag, 14. Juli, in Rom ausgetragen wird, handelt es sich um eine Veranstaltung der Superlative.

Jahr für Jahr reißen sich Reiseveranstalter schon lange im Vorfeld der Titelkämpfe um die Veteranen an der Platte. Denn die Seniorinnen und Senioren bringen zwar noch den sportlichen Ehrgeiz mit, erwarten aber auch ein ausgeklügeltes Ausflugsprogramm mit jeder Menge Sightseeing. „Wenn man erst einmal an der Platte steht, möchte man natürlich auch so weit wie möglich kommen. Doch natürlich ist es auch sehr reizvoll, möglichst viel von Rom zu sehen“, sagt Annemarie Falkowski. Die Leistungsträgerin der Verbandsliga-Frauen des TTC Geldern-Veert, die soeben mit dem TTC Königshof die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft der Seniorinnen 70 gewonnen hat, bringt jede Menge internationale Erfahrung mit. In Rom bekommt es sie es in der Vorrunde unter anderen mit einer Gegnerin aus dem Mutterland des Tischtennis zu tun – einer Chinesin namens Qingfang Wang.

Die Geldernerin wird von zwei Vereinskameraden begleitet. Sandra Ehren trifft im Feld der Seniorinnen 50 in der Vorrunde auf Spielerinnen aus Südkorea, Polen und Chile. Achim op de Hipt misst sich bei den Senioren 45 mit Gegnern aus Schweden, der Schweiz und aus Italien. Auf den Weg nach Rom macht sich auch Wolfgang Gerth, der für das Senioren-40-Team des TTV Rees-Groin aufschlägt. In seinem Auftakteinzel im Wettbewerb der Senioren 50 trifft er auf einen Brasilianer mit klangvollem Namen: Eduardo Paganini.

Im Starterfeld taucht auch die eine oder andere Tischtennis-Legende auf. So Wilfried Lieck, der die Sportart einst mit Eberhard Schöler in Deutschland populär machte. Seine Topspinbälle sind immer noch gefürchtet – bei den Senioren 75 zählt er zum engsten Favoritenkreis.