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Tischtennis: Starterfeld für WRW Kleve in der Dritten Liga der Damen steht fest

„Viele schöne Städtetripps“ : Tischtennis: Starterfeld für die Dritte Liga steht nun fest

Die Damen von WRW Kleve sind von der Neueinteilung für die neue Saison begeistert. Das Team muss unter anderem in Berlin und Hamburg antreten.

Die erste Saison in der Dritten Tischtennis-Liga nach dem Aufstieg fand für die Damen von Weiß-Rot-Weiß Kleve ein jähes Ende. Nach nur fünf gespielten Begegnungen wurde die Saison im vergangenen November unterbrochen, um dann einige Monate später ganz annulliert zu werden. Somit hat die Mannschaft um Spitzenspielerin Aya Umemura die Klasse gehalten – und damit das Saisonziel erreicht. Bis zum 15. April mussten die Vereine der drei höchsten deutschen Spielklassen nun eine Verpflichtungserklärung beim Deutschen Tischtennis-Bund einreichen, dass sie auch in der kommenden Saison 2021/2022 mit von der Partie sein wollen.

WRW Kleve hat entschieden, das Abenteuer Dritte Bundesliga Nord um ein weiteres Jahr zu verlängern, wie Teammanager Klaus Seipold auf Anfrage erklärt. Zum Zeitpunkt der Saison-Annullierung lag WRW nach einem guten Start in die Spielzeit mit 4:6-Punkten auf dem siebten Rang und hatte vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Nun wurde den Klubs auch mitgeteilt, auf welche neun Gegner sie ab dem Spätsommer treffen werden. Für die erste Mannschaft von WRW Kleve geht es gegen den VfL Kellinghusen, Hannover 96, ASC Göttingen, TSV Langstadt II, SV DJK Holzbüttgen, SC Poppenbüttel, TTK Großburgwedel, TTC GW Fritzdorf und die Füchse Berlin.

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„Die Damen sind von dem Programm wirklich richtig begeistert. Immerhin warten jetzt viele schöne Städtetrips: nach Berlin, Hannover oder Hamburg. Im vergangenen Jahr haben wir leider viele Dörfer besucht, wo nicht allzu viel los war. Jetzt aber sind die Reisen nicht nur sportlich, sondern auch touristisch sehr interessant“, sagt Klaus Seipold.

Die DJK BW Annen und der TTC Staffel aus Limburg an der Lahn verabschieden sich in die Zweite Bundesliga. „Für uns ist das insofern gut, als dass sich mit Annen eine absolute Übermannschaft aus der Dritten Liga verabschiedet hat. Sie hatten schon in der vergangenen Saison einen beinahe Bundesliga-tauglichen Kader mit großen Namen. Sie wären wohl durchmarschiert“, sagt Seipold. Im Gegenzug haben die Füchse Berlin, die zuvor in der Zweiten Liga aktiv waren, sowie der bisherige Regionalligist TTC GW Fritzdorf die Lizenz für die dritthöchste Spielklasse bekommen. Noch bis zum 6. Juni haben die Amateur-Klubs unterhalb der Dritten Liga Zeit, ihre Teams zu melden.

Ein wichtiges Datum ist auch der 31. Mai. Bis dann müssen Spielerinnen und Spieler ihre Klubs gewechselt haben.