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Tischtennis-Kreis Niederrhein sagt Meisterschaft ab

Tischtennis-Kreis Niederrhein : Das Aus für die letzte Kreismeisterschaft

Es wäre die letzte Chance gewesen, die Titelträger im bisherigen Rahmen zu ermitteln. Warum das 2023 nicht mehr möglich ist und es jetzt eine Absage gibt.

Das ist eine bittere Entscheidung: Der Tischtennis-Kreis Niederrhein hat die Vereine am Montag darüber informiert, dass die Kreismeisterschaft, die vom 9. bis 11. September über die Bühne gehen sollte, in diesem Jahr erneut nicht ausgetragen wird. Grund für die Absage ist nicht die Corona-Pandemie. Vielmehr ist es nicht gelungen, einen Verein zu finden, der die Titelkämpfe in den Altersklassen von den Schülern aufwärts bis zu den Senioren ausrichtet.

Besonders ärgerlich ist das, weil es die letzte Gelegenheit gewesen wäre, die Titelträger in diesem Rahmen zu ermitteln. Denn die bisherigen Kreise wird es 2023 wegen einer Strukturreform im Westdeutschen Tischtennis-Verband nicht mehr geben. Die Klubs aus dem politischen Kreis Kleve werden künftig in den neuen Bezirk Krefeld/Mönchengladbach eingeordnet, für die Vereine aus dem Kreis Wesel geht’s in den Bezirk Rhein/Ruhr.

„Es wäre ein schöner Abschluss gewesen, wenn die Titelkämpfe noch einmal stattgefunden hätten. Schade, dass es nicht geklappt hat“, sagt der Kreis-Vorsitzende Klaus Verburg aus Kleve. So werden die Sieger aus dem Jahre 2019 die letzten Meister des Kreises Niederrhein sein. Denn 2020 und 2021 hatte die Titelkämpfe schon wegen Corona abgesagt werden müssen.

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Der PSV Kamp-Lintfort hatte eigentlich zugesagt, die Kreismeisterschaft abzuwickeln. Er musste dann einen Rückzieher machen, weil er Probleme hatte, ausreichend ehrenamtliche Helfer für die Organisation zu finden. „Wir haben unsere 36 Mitgliedsvereine gefragt, wer als Ausrichter einspringen könnte. Wobei wir die Möglichkeit angeboten haben, dass Klubs auch nur Wettbewerbe für einzelne Altersklassen übernehmen. Doch es gab keine Rückmeldung“, sagt Peter Potjans, Sportwart des Kreises.

Weil die Titelkämpfe ausfallen, können die Teilnehmer an der Bezirksmeisterschaft nicht ausgespielt werden. Wer bei den Titelkämpfen starten will, kann sich bei Potjans melden. „Wenn es mehr Interessierte gibt, als unser Kreis Startplätze hat, werden die Ergebnisse der vergangenen Jahre und die Ranglistenpunkte darüber entscheiden, wer dabei ist“, so der Rheinberger.