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Tischtennis-Herren DJK Rhenania Kleve und WRW Kleve

Tischtennis : Rhenania sieht dem Abstieg entgegen

Herren-Tischtennis auf Verbandsebene: Landesligist WRW Kleve beendet Hinrunde mit Derby-Sieg.

NRW-Liga 2: DJK Rhenania Kleve – TTV Ronsdorf 3:9; TuS Wickrath – DJK Rhenania Kleve 9:5. Kein zählbarer Erfolg sprang für den Klever NRW-Ligisten am Doppelspieltag heraus. Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenvierten TTV Ronsdorf unterlag die Rhenania dem TuS Wickrath im Kellerduell mit 5:9.

Nur die Außenseiterrolle bleibt den bislang sieglosen DJK-Herren auch im letzten Pflichtspiel der Hinrunde. Am nächsten Wochenende trifft das Tabellenschlusslicht in heimischer Umgebung auf Spitzenreiter SC Arminia Ochtrup.

Mit der zu erwartenden Niederlage gegen die favorisierten Gäste aus dem Bergischen Land endete das vorletzte Heimspiel der Hinrunde. Dem Tabellenvierten um Neuzugang Jens Gerster musste sich die DJK-Sechs um Johannes Kirchner mit 3:9 (15:27-Sätze) geschlagen geben. „Wir mussten Oliver Jansen krankheitsbedingt ersetzen und Christian Schlesinger konnte aufgrund von Rückenschmerzen nur zur Gratulation an den Tisch gehen. Zudem haben wir viele Spiele knapp verloren!“ Paroli bieten konnte die Rhenania den ohne ihren chinesischen Spitzenspieler Guohui Wan (10:0-Siege) aufspielenden Gästen lediglich zum Auftakt. Nach dem Doppelerfolg an der Seite von Kirchner gegen Justin Shane Donnelly/Wolfgang Luckey punktete Andreas Bolda auch im ersten Einzel. Die DJK-Spitze schlug Donnelly in drei Sätzen. Nicht zum Zuge kamen dagegen Simon Jansen/Martin Blume (0:3 Michael Holt/ Gester) und Schlesinger/Marcel Ströher (kampflos). Nur noch ein zählbarer Erfolg, Blume ließ „Ersatz“ Luckey nicht zur Entfaltung kommen, sprang für die DJK-Sechs in den weiteren Begegnungen heraus. Ein besseres Abschneiden hatten Mannschaftsführer Simon Jansen und Kirchner auf dem Schläger. Gegen Gester bzw. Holt scheiterten beide nur knapp im Entscheidungsdurchgang.

Mehr drin war für DJK-Sechs, die für Oliver Jansen und Schlesinger im dritten Paarkreuz die Nachwuchshoffnungen Lucca Henk Kaus und Hendrik ter Steeg aufbot, im letzten Auswärtsspiel der Hinrunde. Dem in Bestbesetzung aufspielenden TuS Wickrath – im Spitzenpaarkreuz mit den beiden Chinesen Zhiquiang Cheng und Sichun Lu (vierter Einsatz) – unterlag die DJK-Sechs mit 5:9 (29:33-Sätze). „Uns fehlte einfach das nötige Quäntchen Glück!“ Eifrigster Punktesammler in Wickrath war Simon Jansen. Der Klever Mannschaftsführer entschied in der Mitte beide Begegnungen zu seinen Gunsten. Ins Hintertreffen geriet die Rhenania beim Tabellenvorletzten bereits im Doppel. Während sich Bolda/Kirchner gegen Cheng/Marius Stralek in vier Sätzen durchsetzen konnten, blieb Simon Jansen/Blume (0:3 Lu/Michael Rix) und Kaus/ter Steeg (0:3 Ben Lee/Philip Brandner) nur die Gratulation. Die Wende hatten anschließend die beiden DJK-Spitzen auf dem Schläger. Letztlich unterlagen jedoch sowohl Kirchner (Cheng) als auch Bolda (Lu) knapp im Entscheidungsdurchgang. Besser lief es im mittleren Paarkreuz: Blume (3:1 Lee) und Simon Jansen (3:2 Stralek) konnten mit zwei Siegen den Rückstand auf 3:4 verkürzen. Nur noch zu zwei zählbaren Erfolgen langte es für die Gäste jedoch im weiteren Verlauf. Bolda setzte sich im Spitzeneinzel gegen Cheng in vier Sätzen durch und Simon Jansen entschied gegen Lee (3:1) auch das zweite Einzel zu seinen Gunsten. Neben Blume, der sich Stralek im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben musste, blieb auch Kaus (1:3 Brandner, 0:3 Rix), ter Steeg (0:3 Rix) und Kirchner (1:3 Lu) ein zählbarer Erfolg verwehrt.

Herren-Landesliga 7: TTC BW Geldern-Veert - TTVg WRW Kleve 4:9. Nach zuvor fünf Siegen in Folge punktete die Erstvertretung des Klever Traditionsclubs auch zum Abschluss der Hinrunde doppelt. Beim Kreisrivalen TTC BW Geldern-Veert setzte sich die Mannschaft um Routinier Peter Hendricks mit 9:4 (33:18-Sätze) durch. Den besseren Auftakt im Kreisderby erwischte der nicht in Bestbesetzung und nur mit fünf Spielern aufspielende Tabellenachte. Der Klever Mannschaftsführer: „Vor allem zum Auftakt haben wir uns sehr schwer getan. Aber trotzdem haben wir letztlich klar gewonnen!“ Eifrigste Punktesammler im Gelderland waren mit je zwei Einzelerfolgen Benedikt Voss und Vincent Kepser. Die WRW-Spitze beendete die Hinserie damit mit 18:4-Siegen.

Nicht wie erhofft lief es für den Tabellenzweiten bei der Mannschaft um Maik Lehwald in den ersten Begegnungen. Neben den beiden Doppelpaarungen Hendricksw/Voss und Kepser/Maikel Peter, die sich Lehwald/Christoph Marks bzw. Ralf Ängenheyster/Achim op de Hipt im Entscheidungsdurchgang geschlagen geben mussten, blieb auch Hendricks (2:3 Lehwald) und Roeloffs (0:3 Marks) nur die Gratulation. Die Zähler bis zum 3:4-Zwischenstadt gingen auf das Konto von Roeloffs/Merfeld (kampflos), Kepser (3:1 Ängenheyster) und Voss (3:1 op de Hipt). Die Vorentscheidung zugunsten der WRW-Sechs läutete danach Merfeld mit einem Fünfsatzerfolg gegen Ersatz Klaus Schmiemann ein. Nur noch zwei Sätze ließen die Gäste in den weiteren vier Begegnungen zu. Den achten Saisonsieg brachten Peters (kampflos), Kepser (3:0 Lehwald), Hendricks (3:1 Ängenheyster), Roeloffs (3:0 op de Hipt) und Voss (3:1 Marks) unter Dach und Fach.