Tennis : Reichswalde verliert Aufstiegsspiel

Tennis-Bezirksliga: Die Frauen-Teams aus Reichswalde und Goch verlieren jeweils mit 3:6. Für die Rot-Weißen wird es mit Blick auf den Klassenerhalt eng. Nächste Woche fällt die Entscheidung gegen Kaarst.

Nach dem überzeugenden Heimsieg der Reichswalder Damen gegen TuS Baerl erklärte Mannschaftsführerin Ines Kuypers in der vergangenen Woche, dass gar der Aufstieg in die zweite Verbandsliga noch möglich sei. Gegen den Tennis-Club Schiefbahn setzte es aber eine herbe Niederlage. Goch verliert in Hüls und gerät in unruhige Fahrwasser.

TC Schiefbahn - GW Reichswalde 6:3: Anders als in den letzten Wochen war das Team um Vereinstrainerin Vera de Jong gegen Schiefbahn nicht in Bestbesetzung angetreten. So mussten sich die Damen vom Kattenwald in Abwesenheit von Inga Hox vom Aufstiegstraum verabschieden. „Mit dieser Niederlage mussten wir leider schon vorher rechnen. Wir sind natürlich sehr enttäuscht, den Aufstieg in die zweite Verbandsliga nicht geschafft zu haben“, sagte Kuypers. Dabei sah es nach den Einzel-Partien der Spitzenspielerinnen de Jong und Kuypers noch gut aus. Die Niederländerin siegte überzeugend mit 6:2, 6:2. Ihre gute Form bestätigte erneut Kuypers, die nach drei Sätzen mit 7:5, 5:7, 10:7 den zweiten Punkt einfahren konnte.

Zuvor war es zu einem Krimi gekommen: Im zweiten Satz führte die Spielführerin bereits mit 4:0 und hatte beim Stand von 5:3 gar drei Matchbälle, machte es dann aber nochmal spannend. Britta Arntz verlor an dritter Stelle mit 2:6, 3:6. An ungewohnter vierter Stelle war Sandra Jung mit 0:6, 2:6 unterlegen. Ebenfalls mussten Linda Döll (0:6, 0:6) und Selina Grabbe (0:6, 0:6) ihren Kontrahentinnen zum Sieg gratulieren. „Linda und Selina spielen noch nicht so lange Tennis. Da ist diese Liga leider noch zu hochklassig. Demnach fielen die Ergebnisse so deutlich aus“, erklärte Kuypers.

So stand es nach den Einzelpartien 2:4 aus Reichswalder Sicht. In der personellen Besetzung des Sonntags war ein Sieg dann auch unmöglich. So setzten die Bezirksliga-Damen auf ein „sicheres“ Doppel mit de Jong und Kuypers, die 6:3, 6:3 gewannen. Erwartbar verloren allerdings die Duos Arntz/Jung (1:6, 3:6) und Döll/Grabbe (0:6, 0:6) ihre Partien. So lautete der Endstand 3:6. „Wir haben den Aufstieg verpasst, können aber zufrieden und stolz sein, dass wir im Aufstiegskampf mitgespielt haben. In Bestbesetzung wäre viel mehr möglich gewesen“, fügte Kuypers an. In der kommenden Woche trifft der Tabellendritte auf den Gladbacher HTC, um die Saison erfolgreich abzuschließen.

Hülser SV - RW Goch 6:3: Die Weberstädterinnen hängen nach der 3:6-Auswärtsniederlage weiter im absoluten Tabellenkeller fest. Nachwuchstalent Joyce Lauf verlor an vorderster Stelle mit 3:6, 1:6. Für ein hochklassiges Duell wusste erneut Elke Duivenbode zu sorgen, die erst im Match-Tie-Brake einen 6:1,6:7,12:10-Erfolg einfahren konnte. In einem weiteren Match ging Vanessa Weingarten (4:6, 4:6) als Verliererin vom Platz. Überzeugend war dahingegen erneut Mannschaftsführerin Anika Brendgen, indem sie mit 6:2, 7:5 siegte. Noch deutlicher gewann Jana Zitzke mit 6:0, 6:1.

Eine bittere Pleite setzte es dahingegen für Maxima Michalak mit 6:4, 1:6, 5:10. So stand es auch bei dem Team von der Jahnstraße 2:4 nach den sechs Einzeln. Eine ambitionierte Doppelformation erbrachte dann keinen weiteren Punktgewinn: Duivenbode und Brendgen verloren mit 3:6, 3:6; Lauf/Michalak mit 3:6, 2:6. Im dritten Doppel hatte das Gespann Weingarten/Zitzke keine Chance. 0:6, 3:6 lautete das Endergebnis.

So steht die Mannschaft des TC RW Goch weiterhin auf dem vorletzten Rang. Da zwei Vereine absteigen, braucht die sechsköpfige Gruppe beim nächsten Aufeinandertreffen gegen die SG Kaarst unbedingt Zählbares.

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