Fußball : Rindern beim Remis mit „gefühlter Niederlage“

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: SV Rindern - DJK Twisteden 2:2 (0:1). Ausgleich in der Nachspielzeit.

Enttäuschte Gesichter gab es am Mittwochabend auf Seiten des SV Rindern zu sehen. Nach einer starken zweiten Halbzeit kassierte der Aufsteiger noch den Last-Minute-Ausgleich und trennte sich damit 2:2-Unentschieden vom DJK Twisteden.

Nach zwei Remis gegen Kevelaer und Vrasselt hatten sich die Gastgeber einiges vorgenommen. Den besseren Start erwischten aber die Gäste, die Stürmer Tom Cappel bereits nach drei Minuten in Führung brachte. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Zebras mehr Ballbesitz hatten, Twisteden aber über Kontersituationen gefährlich wurde. Kurz vor der Pause hatte Alex Tissen die einzige gute Gelegenheit für das Team von Joris Ernst: nach schöner Einzelaktion setzte er den Ball aber rechts am Tor vorbei.

Nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Hausherren stark verbessert und zeigten sich wesentlich wacher als zuvor. Folgerichtig kam Rindern in Minute 53 nach einer Ecke durch einen Kopfball von Bahri Kera zum Ausgleich - zuvor hatte DJK-Keeper Martin Voß noch einen Hochkaräter von Daniel Beine aus sieben Metern abgewehrt. Das Ernst-Team war nun am Drücker und schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. Nachdem Beine zunächst noch mit einem gefühlvollen Abschluss am Innenpfosten scheiterte, war es Chima Ukaegbu, der nach einer Hereingabe am langen Pfosten genau richtig stand und zum 2:1 einköpfte. Anschließend kam Twisteden wieder besser ins Spiel, ohne aber zwingende Chancen zu verbuchen. Stattdessen war es erneut Voß, der gegen Kera per Glanzparade die Entscheidung verhinderte. So kamen die Gäste in der Nachspielzeit noch einmal zu einem Freistoß, den Torhüter Jendrik Ferdenhert abprallen ließ, sodass Yannik Thielen zum 2:2 einnetzte. In einer dramatischen Schlussphase zeigte zunächst Voß noch eine großartige Parade, bevor Cappel im direkten Gegenzug aus wenigen Metern den Ball nicht richtig traf und am Kasten vorbeisetzte. „Mir tut es Leid für die Jungs, die es verdient hätten, sich für eine starke zweite Halbzeit zu belohnen“, so Ernst nach Abpfiff. Sein Team verlässt damit immerhin den letzten Tabellenplatz und gibt die rote Laterne damit an die Reserve des 1. FC Kleve ab.

SV Rindern: Ferdenhert- Hildebrandt, Verfürth, Sankowski, Thurau- Ukaegbu, Cortez, Ezer (89. Ballabani), Tissen, Kera- Beine (69. Nagel).

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