Fußball : Rindern bleibt trotz Punkt Schlusslicht

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: SV Rindern - Kevelaerer SV 2:2 (2:1).

Mit einem Unentschieden trennten sich am Sonntagnachmittag im Duell der Bezirksliga-Aufsteiger der SV Rindern und der Kevelaerer SV. Nach 90 hartumkämpften Minuten lautete das Endergebnis 2:2 - das Team von Coach Joris Ernst bleibt damit zwar Tabellenschlusslicht, hat aber nun genau so viele Punkte auf dem Konto wie die Reserve des 1. FC Kleve auf dem Relegationsplatz.

Mit drei Änderungen in der Startelf schickte Ernst seine Mannschaft in die Partie. Für Keeper Mareno Floris rückte Jendrik Ferdenhert zwischen die Pfosten, zudem standen Daniel Cortez und Cihan Ezer für Lukas Sankowski und Philipp Verfürth in der Anfangsformation. Die Zebras starteten mit hohem Tempo und gingen bereits nach fünf Minuten durch einen Treffer von Daniel Beine in Führung. Die Zebras blieben anschließend die spielbestimmende Mannschaft, schafften es aber nicht, ihre Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Praktisch aus dem Nichts erzielten die Gäste dann den Ausgleich: ein langer Diagonalball fand Stürmer Sven van Bühren, der Jendrik Ferdenhert überwinden konnte und zum 1:1 traf (25. Minute). Glück hatte Kevelaer in dieser Phase, dass Martin Sekela nicht die zweite gelbe Karte sah, sodass KSV-Trainer Ferhat Ökce reagierte und Sekela schon Mitte der ersten Hälfte vom Platz nahm. Die Reaktion der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten: Daniel Cortez traf nur fünf Minuten später zum 2:1. Vor der Pause noch verpasste Rindern es, zu erhöhen- Cortez und Kosovar Demiri ließen gute Gelegenheiten ungenutzt.

Nach Wiederanpfiff dauerte es dann nur kurz, bis die Gäste das 2:2 erzielten. Erneut war es ein langer Ball, der für Gefahr sorgte, die anschließende Flanke wurde nicht konsequent verteidigt und erneut van Bühren bedankte sich und traf wieder zum Ausgleich. Anschließend waren es die Zebras, die wie in Hälfte eins die Kontrolle übernahmen, es aber nicht schafften sich zu belohnen. Insbesondere der Kevelaerer Torwart Fabian Groß zeigte in dieser Phase eine starke Vorstellung und verhinderte die Führung für Rindern. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es dann noch mal hektisch, als Demiri vom Platz gestellt wurde- er wird damit im Nachholspiel gegen Twisteden unter der Woche fehlen. Beim 2:2 sollte es aber bis zum Abpfiff bleiben, sodass der Abstand zwischen den beiden Aufsteigern weiterhin vier Punkte beträgt. „Wir haben es verpasst, uns zu belohnen“, so Ernst.

SV Rindern: Ferdenhert- Thurau, Ukaegbu, Hildebrandt- Ezer, Demiri, Cortez, Medrow, Kera- Beine, Tissen (59. Meta)

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