Fußball : Spitzenreiter war eine Nummer zu groß für Rindern

Fußball-Bezirksliga: SV Rindern - TuB Bocholt 0:3 (0:1)

Eine Nummer zu groß für den SV Rindern war der Tabellenführer und Aufstiegskandidat TuB Bocholt. Die Zebras unterlagen den Gästen letztlich etwas zu hoch mit 0:3.

Das Team von Coach Joris Ernst begann mit zwei Änderungen in der Startformation. Chima Ukaegbu und Bernard Alijaj ersetzten die fehlenden Julian Medrow und Fabian Hildebrandt. Wie so oft im bisherigen Saisonverlauf gelang es dem Aufsteiger, gut ins Spiel zu finden. Neben einer Aktion von Daniel Beine wurde es in den Anfangsminuten ein zweites Mal gefährlich, als die Bocholter einen Ball erst auf der Linie klären konnten. Kurz darauf wurde der Torwart des Heimteams, Mareno Floris, das erste Mal gefordert. Der Schlussmann parierte einen gegnerischen Kopfball, ehe es nach zwanzig Minuten zu einer strittigen Situation kam: Bei einem Foul an der Strafraumkante zeigte der Schiedsrichter trotz Protesten auf Seiten der Rinderner- die das Foul außerhalb des Strafraums sahen- auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Torjäger des TuB, Marco Moscheik, sicher zur Führung für seine Farben. „Danach haben wir aber weiter gut dagegengehalten und den Rückstand weggesteckt“, lobte Ernst die Reaktion seines Teams, das in der Folge aber glücklos blieb, sodass es beim 0:1 in die Kabinen ging.

Nach Wiederanpfiff zeigten sich beide Mannschaften zunächst unverändert. Die Zebras spielten munter mit, es fehlte aber „die letzte Konsequenz im Torabschluss“, so der Coach. Knapp zwanzig Minuten vor dem Ende kam es dann zur nächsten streitbaren Entscheidung des Referees. Daniel Cortez „wurde im Strafraum umgestoßen“, schilderte Ernst anschließend, der Pfiff blieb jedoch aus. Kurz darauf behielt Marc Hübers-Buchmann vor Floris die Nerven und erzielte das vorentscheidende 2:0 für Bocholt. Dies erwies sich als ein echter Wirkungstreffer, da Bocholt nun seine Qualität in der Offensive ausspielte und erneut durch Hübers-Buchmann zum 3:0 kam.

„Wir haben einmal mehr gut mitgehalten und uns fußballerisch gut präsentiert. Im Moment fehlt uns die letzte Power und Konsequenz, insbesondere vor dem gegnerischen Tor“, zeigte sich der Coach nach Abpfiff bedient: „Mut machen kann uns aber die Tatsache, dass wir trotz des Abstands in der Tabelle auch gegen die Topteams etwas holen können!“

SV Rindern: Floris, Ezer, Thurau (79. Ballabani), Sankowski, Ukaegbu, Cortez, Alijaj, Adomeit (79. Verfürth), Demiri, Kera, Beine.