SV Grieth: Kein Fortüne gegen Budberg

Der SV Grieth musste gegen den SV Budberg eine unglückliche aber nicht unverdiente 0:1-Heimniederlage einstecken.

Pünktlich zum Anpfiff um 15 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen und der Platz wurde schnell sehr tief. Das kämpferische Spiel beider Teams trug dazu bei, dass der Rasen regelrecht umgepflügt wurde und ein geordnetes Passspiel schwer war. So dauerte es auf beiden Seiten lange, bis sich erste Chancen ergaben. In der 20. Minute hatten die Griether Anhänger dann den Torschrei auf den Lippen, doch Fadel Akyel setzte den Ball nur an die Latte. Im Gegenzug wurden die Schifferstädter dann wenige Sekunden später kalt erwischt: Ein Pass in die Schnittstelle zwischen den beiden Innenverteidigern ermöglichte dem enteilten Budberger Angreifer Simon Poredda die Möglichkeit seine Farben in Front zu bringen. Er umspielte erst Grieths Schlussmann Deniz Günes und ließ einen Verteidiger ins leere laufen, bevor er eiskalt vollstreckte.

Der SV Grieth zeigte sich in den folgenden Minuten geschockt und der SV Budberg erspielte sich eine Chance nach der anderen. In der 36. Minute war es dann wieder Akyel, der mit seinem Schuss aus kurzer Distanz jedoch am Gäste-Keeper Thorsten Feß scheiterte. Kurz nach dem Seitenwechsel waren die Griether im Glück. Erst vergab Torschütze Poredda (52./53.) zwei Riesenchancen, dann scheiterte Tim Pacynski an Günes (54.), bevor Stefan Kleinwegen die nächste dicke Möglichkeit vergab (62.). Doch danach wachte Grieth auf und kam abermals durch Akyel zur Chance, dessen Schuss geblockt wurde. Auch die Nachschüsse fanden im Getümmel nicht den Weg ins Tor (67.). In der 80. Minute dann erneut Akyel, der den Ball am langen Pfosten nach einer flachen Hereingabe nicht unterbringen konnte. Keine 60 Sekunden später stand Kai Esser blank vor dem Tor, konnte den Ball aber nicht über die Linie stochern. In der 86. Minute wurde ein Schuss von Schulz über die Latte gelenkt - die letzte Chance für den SV Grieth. Auch der SV Budberg konnte keinen seiner zahlreichen Konter nutzen. "Wir haben heute zu viele Chancen liegen lassen", klagt Trainer Jürgen Hommers, ist aber dennoch nicht unzufrieden: "Die Leistung war gut, da kann man drauf aufbauen. Vor allem die zweite Hälfte hat mir gefallen.Wir haben heute alles versucht. "

(RP)