Sturm bleibt im Aufwind

Fußball-Kreisliga A: Gegen die SGE Bedburg-Hau feierte der Aufsteiger BV Sturm Wissel den siebten Sieg in Folge. Die Elf von Trainer Ottmar Döllekes verdrängte damit den FC Aldekerk von der Verfolgerposition.

Aus dem einstigen Spitzenduo ist ein einsamer Spitzenreiter geworden. Durch die Niederlage des FC Aldekerk beim SV Nütterden liegt Grün-Weiß Vernum um sechs Punkte vorne und hat mit BV Sturm Wissel dank dessen Siegesserie einen neuen Verfolger. Aldekerk fällt sogar ganz aus den Aufstiegsrängen hinaus.

SGE Bedburg-Hau 05 — BV Sturm Wissel 0:4 (0:3). Der BV Sturm Wissel ist die Mannschaft der Stunde in der A-Liga. Bei der SGE stellte Wissel seine derzeitige Topform unter Beweis und stürmte mit dem siebten Sieg in Serie auf den zweiten Tabellenplatz. "Wir haben in der ersten Halbzeit ganz stark gespielt und nach der Pause die SGE kommen lassen", freute sich Wissels Trainer Ottmar Döllekes, aus dessen Team MontagLukas Friedrichsen als dreifacher Torschütze heraus ragte. "Es passte heute nichts. Solche Tage hat man, aber das darf nicht zur Routine werden", erkannte SGE-Coach Detlev Remmers den verdienten Gästesieg neidlos an.

SC Auwel-Holt — SV Herongen 1:3 (0:1). Beide Teams zeigten die Einstellung, die man für ein Derby mitbringen sollte. Kurz vor und kurz nach der Pause legte Dennis Meertz mit seinen ersten Toren als Senior den Grundstein zum Heronger Sieg.

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Dass es drei Punkte werden würden, war dennoch nicht abzusehen, denn Auwel-Holt hatte zahlreiche Torchancen, von denen einzig Sven Verhaagh eine zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte, ehe Pascal Bially zum 3:1 für den HSV traf. "Unsere Chancenverwertung ist einfach unser größtes Manko", erkannte Auwel-Holts Trainer Thomas Kucken. Für Herongens Coach Jan Schröers war der Sieg einfach nur "wichtig für die Moral, vieles läuft immer noch nicht rund, vor allem die erste Hälfte war nicht gut".

DJK Labbeck/Uedemerbruch — Viktoria Goch II 2:1 (1:0). Hart umkämpft waren die Punkte bei der DJK, die letzten Endes als verdienter Sieger den Platz verließ. "Nach den Führungen haben wir es versäumt, den Sack frühzeitig zu machen", sagte DJK-Coach Thomas Haal nach dem "Arbeitssieg, der der Mannschaft sicherlich gut tut". Dem Doppelpack von Norbert Quinders, der lange Zeit für die Viktoria am Ball war, hatte Gochs Spielertrainer Torsten Vöckel nur einen Treffer entgegen zu setzen. "Aufgrund der Torchancen geht der Sieg in Ordnung", blickte Gochs Akteur Björn Peters zurück.

Rheinwacht Erfgen — SV Donsbrüggen 2:2 (1:1). Kampfbetont ging es auf tiefem Rasen in Erfgen zu, wo die Gäste durch zwei Sonntagsschüsse von Peter Laakmann jeweils in Front lagen, die Rheinwacht sich aber zweimal zurück kämpfte und eine Punkteteilung schaffte. "Wenn man zweimal zurück liegt und zweimal ausgleicht, dann kann man zufrieden sein, auch wenn wir näher an drei Punkten waren", gab sich Erfgens Trainer Dragan Vasovic "ein bisschen traurig".

Donsbrüggens Volker Segers hatte nach einem "verteilten Spiel ein gerechtes Ergebnis" gesehen und ärgerte sich, dass nach den Führungen ein höherer Vorsprung doch nicht erreicht wurde.

(RP)
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