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Straffes Auftaktprogramm für Fußball-Oberligist 1. FC Kleve

Fußball-Oberligist kennt nun die Spieltermine : 1. FC Kleve hat ein straffes Auftaktprogramm

Die Mannschaft startet am 22. August gegen den TSV Meerbusch in die neue Saison. Eine Woche später wartet schon das Derby gegen den 1. FC Bocholt. Der Vorsitzende Christoph Thyssen bedauert, dass die Partie nicht am Bresserberg steigt.

Der Spielplan für die Saison 2021/2022 der Fußball-Oberliga Niederrhein steht nun fest. Am Mittwoch veröffentlichte der Fußball-Verband Niederrhein (FVN) das Programm der 23 Teams, zu denen auch der 1. FC Kleve zählt. Für die Mannschaft von Trainer Umut Akpinar geht es zum Auftakt am Sonntag, 22. August, um 15 Uhr in der heimischen Getec-Arena gegen den TSV Meerbusch. „Meerbusch ist eine Mannschaft, gegen die wir in den vergangenen Jahren immer wieder gute Ergebnisse eingefahren haben. Dabei haben sie auf dem Papier immer eine sehr starke Mannschaft. Ein leichtes Spiel wird es aber auf jeden Fall nicht werden. Die gibt es in der Oberliga auch nicht, viele Teams begegnen einander auf Augenhöhe“, sagt Christoph Thyssen, Vorsitzender des 1. FC Kleve.

Da die Spielklasse aus einer ungeraden Anzahl von Teams besteht, muss jede Mannschaft einmal aussetzen. Der 1. FC Kleve aber ist erst zum Schluss dran. Am 27. März 2022 gibt es spielfrei. Am zweiten Spieltag am 29. August wartet dann bereits das brisante Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Bocholt. Die Westmünsterländer sind bereits seit Jahren um den Aufstieg in die Regionalliga bemüht. Eine besondere Rivalität gibt es zwischen den Fans beider Mannschaften. Deshalb gelten die Duelle auch seit Jahren als Garant für hohe Zuschauerzahlen.

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Beim letzten Spiel vor der Pandemie waren 950 Fans am Bresserberg dabei. Sportlich aber dürfte es eine herausfordernde Aufgabe für die Rot-Blauen werden. Im September vergangenen Jahres unterlag der 1. FC Kleve beim 1. FC Bocholt deutlich mit 1:5.

Da die Begegnung der Teams nun allerdings auswärts stattfindet, könnte es sein, dass die Bocholter in dieser Saison überhaupt nicht nach Kleve fahren müssen. Der Grund dafür ist der angepasste Modus in der Oberliga, für den sich der Verband Niederrhein entschieden hat. Es wird eine Hinrunde gespielt, danach wird die Oberliga in eine Aufstiegs- und Abstiegsrunde aufgeteilt. Dort spielen die Klubs wiederum je einmal gegeneinander. Das heißt: Landen Kleve und Bocholt nach der Teilung nicht in der gleichen Runde, könnte es in dieser Spielzeit bei nur einem Derby bleiben. „Das wäre für uns natürlich sehr schade. Erfahrungsgemäß sind die Spiele Kleve gegen Bocholt sehr gut besucht. Daher hatten wir darauf gehofft, dass das Hinrundenspiel bei uns in Kleve stattfinden würde“, sagt Christoph Thyssen.

An den darauffolgenden Spielterminen warten mit der Sport- und Spielvereinigung Velbert (5. September), dem TVD Velbert (12. September) und der Spvgg. Sterkrade-Nord (19. September) drei weitere starke Mannschaften. „Wir haben zum Auftakt ein starkes Programm. Das darf uns aber gar nicht lange beschäftigen. Wir müssen es nehmen, wie es kommt“, sagt Christoph Thyssen.

In den vergangenen Oberliga-Jahren lag der Zuschauerschnitt in der Getec-Arena bei etwa 300 Fans. Mit ähnlichen Zahlen rechnet der Fusionsklub nun erneut – auch wenn bei der Partie gegen den Landesligisten TuS Fichte Lintfort vor zwei Wochen bereits 200 Zuschauer vor Ort waren, obwohl es sich nur um ein Freundschaftsspiel handelte.

„Dass nach der langen Pause mehr Menschen kommen würden, habe ich durchaus erwartet. Auch beim nächsten Heimspiel dürfte es nochmal voller werden. Ich rechne aber nicht zwingend damit, dass wir im normalen Liga-Betrieb konstant mehr Stadiongänger haben werden“, sagt Christoph Thyssen, der auf der Vereinsanlage aktuell prominenten Besuch begrüßen darf.

Der Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat nämlich seine Zelte in der Kreisstadt aufgeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Mike Terranova übernachtet im Rilano Hotel Cleve und trainiert am Bresserberg. „Wir freuen uns darüber, wenn wir Anfragen von anderen, gerne auch höherklassigen Mannschaften bekommen. Die Anlage ist dafür da, dass Sport getrieben wird“, sagt Christoph Thyssen. In der Vergangenheit aber seien solche Gastspiele noch deutlich regelmäßiger vorgekommen. So war vor Jahren etwa die deutsche Frauennationalmannschaft vor Ort, im Winter 2019 waren die Jugendspieler von Dynamo Moskau zu Gast.

Der Spielplan des 1. FC Kleve: 1. Spieltag (22. August, 15 Uhr) 1. FC Kleve – TSV Meerbusch; 2. Spieltag (29. August, 15.30 Uhr) 1. FC Bocholt – 1. FC Kleve; 3. Spieltag (5. September, 15 Uhr) 1. FC Kleve – SSVg Velbert; 4. Spieltag (12. September, 15 Uhr) TVD Velbert – 1. FC Kleve; 5. Spieltag (19. September, 15 Uhr) 1. FC Kleve – Spvgg. Sterkrade-Nord; 6. Spieltag (26. September, 15 Uhr) ETB SW Essen – 1. FC Kleve; 7. Spieltag (3. Oktober, 15 Uhr) 1. FC Kleve – FC Kray; 8. Spieltag (10. Oktober, 15.30 Uhr) DJK Teutonia St. Tönis – 1. FC Kleve; 9. Spieltag (17. Oktober, 15 Uhr) 1. FC Kleve – TuRu Düsseldorf; 10. Spieltag (24. Oktober, 15 Uhr) Ratingen 04/19 – 1. FC Kleve; 11. Spieltag (31. Oktober, 15 Uhr) 1. FC Kleve – 1. FC Monheim; 12. Spieltag (7. November 15.30 Uhr) 1. FC Mönchengladbach – 1. FC Kleve; 13. Spieltag (14. November, 14.30 Uhr) 1. FC Kleve – FSV Duisburg; 14. Spieltag (28. November, 15.30 Uhr) VfB 03 Hilden – 1. FC Kleve; 15. Spieltag (5. Dezember, 14.15 Uhr) 1. FC Kleve – SC Velbert; 16. Spieltag (12. Dezember, 15 Uhr) SF Niederwenigern – 1. FC Kleve; 17. Spieltag (19. Dezember, 14.15 Uhr) 1. FC Kleve – TV Jahn Hiesfeld; 18. Spieltag (20. Februar 2022, 15 Uhr) Spvg Schonnebeck – 1. FC Kleve; 19. Spieltag (27. Februar, 15 Uhr) 1. FC Kleve – Cronenberger SC; 20. Spieltag (6. März, 15 Uhr) SC Union Nettetal – 1. FC Kleve; 21. Spieltag (13. März, 15 Uhr) 1. FC Kleve – SC Düsseldorf-West; 22. Spieltag (20. März, 15 Uhr) Sportfreunde Baumberg – 1. FC Kleve; 23. Spieltag (27. März) spielfrei: 1. FC Kleve.