1. NRW
  2. Städte
  3. Kleve
  4. Sport Kleve und Goch

Lokalsport: Spitzengruppe setzt sich weiter ab

Lokalsport : Spitzengruppe setzt sich weiter ab

Fußball-Kreisliga A: FC Aldekerk, Alemannia Pfalzdorf und Sturm Wissel gewinnen zum Auftakt.

Mit Siegen zum Auftakt des Pflichtspieljahres konnten die ersten drei Teams der Tabelle ihren Vorsprung ausbauen. Aldekerk siegte 1:0 gegen DJK Labbeck/Uedemerbruch, Wissel 3:0 gegen SV Bedburg-Hau und Pfalzdorf 2:1 bei Concordia Goch.

Concordia Goch — Alemannia Pfalzdorf 1:2. Nicht belohnt wurden die Gocher Bemühungen des zweiten Abschnitts, aus dem 0:2-Rückstand noch Zählbares zu machen. Allerdings waren die Grünen auch nicht besonders einfallsreich, versuchten sie es doch immer wieder mit langen hohen Bällen, die mit wenig Aufwand von der Alemannia gepflückt werden konnten. "In der ersten Hälfte hatten wir zu viel Respekt und zu einfache Gegentore zugelassen", findet Concordia-Spielertrainer Stephan Gregor. "Concordia hat sich aus dem Spiel heraus keine Chance erspielt. Der Sieg war nicht in Gefahr", ist Pfalzdorfs Peter Franke zufrieden mit dem Start.

FC Aldekerk — DJK Labbeck/Uedemerbruch 1:0. Bis zur 87. Minute musste Aldekerk auf das erlösende Tor des Tages warten. "Unsere Gäste haben unglaublich defensiv gespielt, letzten Endes haben aber doch die fußballerischen Mittel gewonnen", urteilt FC-Trainer Andreas Röchert. Björn Tebart traf zum Sieg. DJK-Trainer Thomas Haal war traurig: "Leider hat eine späte Ecke doch noch zum 0:1 geführt."

  • Lokalsport : BV Wissel freut sich auf die "Zebras"
  • Lokalsport : Concordia verlässt die Abstiegsränge
  • Lokalsport : SV Rindern mit Selbstvertrauen gegen Concordia

BV Sturm Wissel — SV Bedburg-Hau 3:0. Deutlicher als es der Spielverlauf hergab fiel das Resultat aus. "Wissel hat in der ersten Halbzeit aus einer Chance zwei Tore gemacht", blickt SV-Trainer Thomas Erkens zurück. Den ersten Ball versenkte Andre Janssen mit feinem Freistoß, und beim zweiten Tor half Haus Keeper Kevin Verhoeven mit, als er beim Herauslaufen über den Ball senste und den Weg für Felix Freericks frei machte. Die Gäste gaben nicht auf, drückten Wissel in die Defensive, konnten sich aber keine große Torchance erspielen. "Für den Anfang war das okay", urteilt Wissels Trainer Ottmar Döllekes.

GSV Geldern — SV Herongen 2:2. "Gerecht" nennen beide Trainer das Unentschieden. "Das war in Ordnung, in Geldern muss man erstmal zwei Tore schießen", sagt Herongens Trainer Andreas Pasch, dessen Team zweimal den Ausgleich hinnehmen musste. Für Herongen traf Sven Maassen und David Köhler, Dennis Kolb und Aytac Azmaz glichen jeweils für Geldern aus.

DJK Appeldorn - TSV Weeze 1:1. Bis zur Schlussminute lagen die Gäste vorne, dann segelte eine Flanke in den Weezer Strafraum und Peter Hellfeld nickte zum Ausgleich ein. "Wenn das Tor in der 75. Minute fällt, sage ich nichts, aber so ist das sehr ärgerlich", bemängelt TSV-Trainer Sandro Scuderi das fehlende Glück für den TSV, der nach guter erster Hälfte nach dem Seitenwechsel kaum eine Entlastung zustande gebracht hatte. Die Gastgeber glaubten bis zuletzt an ihre Chance und wurden mit dem 1:1 belohnt.

SV Grieth — SV Donsbrüggen 0:0. Seinen fünften Saisonpunkt ergatterte Grieth mit dem torlosen Remis gegen Donsbrüggen. "Ich kann den Jungs nur Gutes attestieren", ist Grieths Jürgen Zeegers naturgemäß zufrieden, während sein Gegenüber Frank Bleisteiner grantelt: "Wir standen bestimmt zehnmal alleine vor dem Torwart und kriegen das Ding nicht rein." So verdiente sich Grieths Schlussmann Dustin Miesen ein Sonderlob.

Grün-Weiß Vernum II — SC Auwel-Holt 3:2. Mit zwei Toren brachten Julian Tschada die Vernumer in Front. Dann sorgte ein Elfmeter für Wirbel. Schiedsrichter Guido Heinke sah in einem Versuch des SC-Keepers Julian Falk, den Ball im Nachfassen zu halten, ein Foulspiel. Falk sei mit beiden Beinen in den Gegner gesprungen, sagt Heinke. Den Elfer verwandelte Dennis Heyn zum 3:0.

SV Sevelen II — TuS Kranenburg 3:1. Schon früh konnte Sevelen die Weichen auf Sieg stellen. Durch Treffer von Simon Paßens, Christian Kilders und Yannik Sinne stand es nach 33 Minuten 3:0. TuS-Spielertrainer Marco van de Sand: "Immerhin hatten wir uns in der zweiten Hälfte gefangen."

(RP)