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Lokalsport: Sokolowskis Ausgleich mit dem rechten Fuß

Lokalsport : Sokolowskis Ausgleich mit dem rechten Fuß

Fußball-Oberliga: Der abstiegsgefährdete SV Hönnepel/Niedermörmter schaffte nur ein 1:1 gegen den VfL Rhede.

Die Enttäuschung stand Georg Mewes ins Gesicht geschrieben. Im ersten Pflichtspiel des Jahres 2013 war der abstiegsbedrohte Fußball-Oberligist SV Hönnepel/Niedermörmter

auf eigener Anlage nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den VfL Rhede hinausgekommen. "Das ist in unserer Situation zu wenig, ich wollte unbedingt drei Punkte holen. Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Rhede war ein starker Gegner", zog er ein wenig zufriedenstellendes Resumee.

Mit Marc Beckert und Christian Mikolayczak schickte Georg Mewes zwei Winterzugänge auf den Rasen. Beide zeigten ansprechende Lestungen, wobei vor allem der junge Beckert auf der rechten Verteidigerposition voll überzeugen konnte. Nachdem Marvin Radüchel einen Flankenball vor dem einschussbereiten Philipp Brouwers abgefangen hatte (2.), zeigte sich der Gast aus Rhede, der eine reifere Spielanlage präsentierte, leicht feldüberlegen, konnte aber keine klare Chance herausspielen. Die hatte in MInute 24 Hö./Nie.-Torgarant Andre Trienenjost, der allein auf Radüchel zustürmte, den Ball aber nicht am schnell herauslaufenden Keeper vorbeispitzeln konnte. Dann verfehlte der Mittelstürmer eine Heingabe von Brouwers, die Kugel konnte zur Ecke abgewehrt werden (31.). Kurz vor der Pause zielte Tim Winking genauf Jan Terhorst, der ansonsten wie auch sein Gegenüber wenig beschäftigt war.

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Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte der eingewechselte Mike Terfloth zwei kleinere Chancen, doch der erlösende Führungstreffer blieb aus. Rhede, spielerisch mit leichten Vorteilen, ließ im Angriff die letzte Konsequenz vermissen. So musste eine Standardsituation zum Führungstreffer herhalten (63.). Simon Lechtenberg flankte vom linken Flügel vor das Tor, wo Winking mit dem Kopf zur Stelle war und Terhorst keine Abwehrchance ließ.

Die Rheder Freude über den Führungstreffer sollte nicht lange anhalten. Nur 180 Sekunden später kam Kapitän Uwe Sokolowski an der Strafraumgrenze zum Schuss. Mit seinem eher schwächeren rechten Fuß beförderte er den Ball in den oberen Torwinkel, das kommt auch nicht alle Tage vor.

Glück hatte das Mewes-Team, dass Mike Welter nur die Oberkante der Latte traf (71.). Der VfL kontrollierte das Geschehen, während Hö./Nie. auf den vielleicht entscheidenden Konter lauerte. In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Trienenjost die große Möglichkeit zum Siegtor. Nach einer Kopfballvorlage von Daniel Boldt, wollte er den Ball über Radüchel heben, doch der machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So blieb es beim Remis, zu wenig für den SV Hö./Nie.

(RP)