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Siege für Kleverland Volleys und den Kevelaerer SV

Volleyball : Gelungene Premiere für Kleverland Volleys

Die neue Spiel-Gemeinschaft, die aus Akteuren der SV Bedburg-Hau und des 1. VBC Goch besteht, siegt zum Auftakt in der Verbandsliga mit 3:1. Der Kevelaerer SV startet zum ersten Mal seit vier Jahren mit einem Erfolg.

Gastgeber Kleverland Volleys und der SV Bayer Wuppertal II brannten in der Volleyball-Verbandsliga zur Saisonpremiere kein spielerisches Feuerwerk ab. Doch am Ende zählte nur, dass es mit einem 3:1 (22:25, 25:14, 25:23, 27:25)-Sieg ein gelungenes Debüt der neuen Spiel-Gemeinschaft aus Routiniers des Verbandsligisten SV Bedburg-Hau und jungen Akteuren der Bezirksligisten 1. VBC Goch gegeben hatte.

Auf der unter Wahrung der Corona-Abstandsregeln gut besetzten Tribüne der Halle an der Antoniterstraße verfolgten die Fans eine von großem Kampf, öfters auch technischen Defiziten geprägte Partie. Zum Auftakt lag der Gastgeber nach Aufschlägen schnell mit 10:1 vorn. Danach geriet das Team um Zuspieler Niklas Groß unter Druck, als Wuppertal sehr konsequent über Außen punktete. Beim 21:21 waren die Teams gleichauf, kurz hatte der Gast den Satz für sich entschieden.

Die Volleys setzten dann auf großen Kampf in der Abwehr und Angriffe über die Routiners im Team. Nach verwandelten Satzball von Thomas Holtermann zum glatten 25:14 war der Ausgleich geschafft. Größere Dramatik brachten die hart umkämpften Endphasen der weiteren Sätze. Verbandsliga-Debütant Felix Wetzold holte per Block das 25:23 für die Volleys in Durchgang drei. In Satz vier wehrte Routinier Christoph Bours bei 23:24-Rückstand einen Satzball ab und machte den Weg zum Sieg frei.

Erstmals seit vier Jahren Jahren startete Verbandsligist Kevelaerer SV beim 3:0 (25:18, 25:16, 27:25) beim Osterather TV mit einem Sieg in die Saison. Ohne Trainerin Heike Thyssen (Urlaub) konnte sich der KSV im ersten Satz schnell absetzen. Schon nach sechs Minuten lag er mit 10:4 vorn. Routiniert wurde dieser Vorsprung anschließend verwaltet.

Im zweiten Durchgang brauchte das Team ein wenig länger, um den Gegner auf Distanz zu bringen. Beim Stand von 13:13 brachte Marcel Thyssen den Gast mit einer Aufschlagserie mit 18:13 in Führung. Anschließend verlor der KSV ein wenig die Konzentration. Der dritte Durchgang verlief deshalb bis zum Ende ausgeglichen. Der Kevelaerer SV musste zwei Satzbälle abwehren, ehe er selbst seinen ersten Matchball zum 27:25 verwandelte. Eindrucksvoll war, wie der Verbandsligist am Netz agierte. Besonders Mirko Novak wusste hier zu überzeugen. Aber auch Neuzugang Christian Neuendorf konnte zeigen, wie wertvoll er für den KSV ist.

(holt/M.H.)