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Lokalsport: SGE will zurückschlagen - Viktoria Revanche

Lokalsport : SGE will zurückschlagen - Viktoria Revanche

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 4: SGE Bedburg-Hau - Viktoria Goch (Sonntag, 15 Uhr)

Zuletzt hatte Sebastian Kaul betont, die SGE Bedburg-Hau wolle mit allen Mitteln versuchen, die bisher hervorragende Spielzeit auf Platz 3 oder 4 abzuschließen. Doch am Mittwochabend mussten die Grün-Schwarzen gegen den abstiegsgefährdeten MSV Moers (1:4) einen herben Rückschlag hinnehmen. Schaut man sich die aktuelle Tabelle an, dann ist dieses angepeilte Ziel aber noch absolut in Reichweite. Das es für das Überraschungsteam nochmal einen Rückschlag geben würde, damit musste man rechnen. Doch die SGE hat oft genug in dieser Saison bewiesen, dass man gerade nach einer Niederlage wieder stärker zurückkommt.

Am Sonntag empfängt die Kaul-Elf auf der heimischen Anlage an der Schulstraße zum Kreisderby die Viktoria aus Goch, die sich zuletzt in ihren Leistungen deutlich stabilisiert hat. Im Hinspiel gab es für die Weberstädter eine deutliche 2:5-Heimniederlage im Hubert-Houben-Stadion. Auch dieses mal wollen die Bedburg-Hauer trotzdem die drei Punkte daheim behalten. Mit dem 4:0 gegen GSV Moers hat die Gocher Viktoria auch rechnerisch den Ligaerhalt endgültig eingetütet, Ziele haben die Gocher auch in den letzten vier Saisonspielen dennoch. Ein ganz klares hat Jan Kilkens für das Lokalduell bei der SGE Bedburg-Hau vor Augen: "Beim 2:5 im Hinspiel haben wir uns blamiert. Das wollen wir nicht so stehen lassen", hegt der Gocher Übungsleiter Revanchegelüste. In einer seinerzeit schwierigen Saisonphase wurden die Gocher daheim kräftig durchgewirbelt. Nach drei Siegen in Folge gehen die Weberstädter nun deutlich gefestigter und ohne Personalprobleme in das Duell. Besondere Beachtung werden die Schwarz-Roten dem Torjägerduo der SGE schenken: "Davor kann man nicht die Augen verschließen. Das ist die große Stärke der SGE. Vielleicht sollten wir da eine Kontertaktik erwägen um nicht zu viele Räume zu geben. Andererseits sind wir mit unserem gewohnten Angriffsfußball zuletzt gut gefahren", ist der Gocher Trainer noch unschlüssig bezüglich der taktischen Marschroute.

(chh/gip)